Izo - The world can never be changed (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-07 |
| TMDB-Bewertung | 6 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1865 wird der Samurai Okada Izo hingerichtet, brutal und ohne Gnade. Doch der Tod bedeutet für ihn keinen Abschluss. Als Geist kehrt er zurück und beginnt einen Rachefeldzug gegen alle, die an seinem Schicksal mitgewirkt haben – angefangen bei den Menschen, die ihm am nächsten standen: seiner Mutter und seiner Geliebten. Seine Spur des Tötens führt ihn durch die Zeit, bis er sich am Ende einem Wesen gegenübersieht, das ihm weit überlegen ist. Der Film verlässt damit früh die historische Verankerung seiner Ausgangssituation und wird zu einer Erzählung, die sich nicht mehr an chronologische Logik hält.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Takashi Miike, der Film erschien 2004. In den zentralen Rollen sind Kazuya Nakayama, Kaori Momoi, Ryuhei Matsuda und Hiroki Matsukata zu sehen. Es handelt sich um einen japanischen Spielfilm, der Action, Drama und fantastische Elemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Schon die Grundkonstellation – ein hingerichteter Samurai, der als rachsüchtiger Geist zurückkehrt – verweist darauf, dass hier kein reines Historiendrama entstehen sollte. Die Einordnung als Zeitreise-Stoff verrät, dass Izo nicht einfach in seiner eigenen Epoche verbleibt, sondern sich seine Verfolgung über zeitliche Grenzen hinweg ausdehnt. Die Kombination aus Action, Drama und Fantasy deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger an nachvollziehbarer Handlungslogik interessiert ist als an der Wucht einzelner Bilder und Konfrontationen. Dass die Gewalt sich zuerst gegen die engsten Bezugspersonen der Hauptfigur richtet, bevor sie sich ausweitet, zeigt eine Anlage, die Rache nicht als äußeres, sondern als ins Persönliche gekehrtes Prinzip begreift. Die Konfrontation mit einem übermächtigen Gegenüber am Ende deutet zudem an, dass der Film seine Hauptfigur letztlich an Grenzen führt, die selbst durch Gewalt nicht zu überwinden sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz ablesen ließe. Zwanzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als eigenwilliger Beitrag innerhalb eines Genregemischs, das historische Motive mit übernatürlichen und zeitlichen Verschiebungen kombiniert – eine Mischung, die ihn von konventionelleren Samurai- oder Rachefilmen unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Kazuya Nakayama als Okada Izo
- Kaori Momoi als Saya
- Ryuhei Matsuda als His Highness
- Hiroki Matsukata als Yakuza Boss
- Ryôsuke Miki als Hanpeita
- Masumi Okada als Chief of the Palace
- Hiroshi Katsuno als Samurai
- Masato als Ronin
- Bob Sapp als Monk
- Takeshi Kitano als Chancellor
Weitere Filme von Takashi Miike
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.