Takashi Miike
Werdegang
Takashi Miike, geboren am 24. August 1960, ist ein japanischer Regisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Seit seinem Debüt 1991 führte er bei über 100 Kino-, Video- und TV-Produktionen Regie, wobei sein Werk ein breites Genrespektrum umfasst, von familienfreundlichen Komödien bis zu Yakuza- und Horrorfilmen mit exzessiven Gewaltdarstellungen. Weltweite Bekanntheit erlangte er im Jahr 2000 durch das Horrordrama „Audition" und den Yakuza-Film „Dead or Alive", die beide auf internationalen Filmfestspielen ihre Premiere feierten. Sein 2001 veröffentlichter Film „Ichi the Killer", nach einem gleichnamigen Manga von Hideo Yamamoto, wurde zu einem kontroversen Erfolg: In Großbritannien verweigerte die BBFC eine ungeschnittene Freigabe, in Hongkong fehlten 15 Minuten, in den USA lief er ungeschnitten, jedoch ohne Jugendfreigabe. 2017 wurde Miike in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel unter Miikes Regie verzeichnet, überwiegend Filme (23), dazu eine Serie. Sie stammen aus den Jahren 1999 bis 2022, decken also einen Zeitraum von 23 Jahren ab und erschienen zwischen dem 39. und dem 62. Lebensjahr des Regisseurs. Die Genrebandbreite ist ungewöhnlich groß und reicht von Horror, Krimi und Thriller über Action, Drama, Komödie und Mystery bis hin zu Historie, Western, Science-Fiction und Fantasy – ein Spiegel der vielseitigen Ausrichtung, die schon in seinem Werdegang beschrieben wird. Zu den gelisteten Titeln zählen unter anderem „13 Assassins", „Audition", „Ichi the Killer", „Crows Zero" und seine beiden Teile, „Hara Kiri: Tod eines Samurai" sowie „The Happiness of the Katakuris".
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,0 und 7,6 bei einem Schnitt von 6,7 von 10. Die höchsten Werte erreichen frühere Arbeiten wie „Hara Kiri: Tod eines Samurai" mit 7,6 sowie „13 Assassins" mit 7,3, während neuere Titel im Katalog eher im mittleren Bereich liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten erfassten Titel liegen 23 Jahre, was die Kontinuität der Bewertungen über einen langen Zeitraum unterstreicht.
Filmografie (Regie)