Ich kämpfe um Dich (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Mystery, Liebesfilm, Thriller |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.009 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. Constance Peterson, eine junge Psychoanalytikerin einer Nervenklinik, hat Bedenken wegen ihres neuen Chefs. Der attraktive Dr. Edwardes hat Schuldkomplexe und wirkt augenscheinlich psychisch verwirrt. Bald steht das Urteil der übrigen Ärzte fest: Dieser Mann ist nicht Dr. Edwardes. Ist er also ein Betrüger? Die Anzeichen häufen sich, schließlich wird er des Mordes an dem echten Dr. Edwardes verdächtigt und flieht aus der Anstalt. Constance, die ihm aus Liebe folgt, versucht mit dem ganzen Können ihrer psychoanalytischen Fähigkeiten, das Rätsel in seinem Kopf zu entschleiern.
Entstehungsgeschichte
Alfred Hitchcock inszenierte den Film, der 1945 erschien und im Englischen „Spellbound“ heißt. Ingrid Bergman und Gregory Peck stehen an der Spitze der Besetzung, dazu treten Leo G. Carroll und Michael Tschechow. Die Freigabe wurde ab sechzehn Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Thriller, Mystery und Liebesfilm treffen hier aufeinander, und die Geschichte hält alle drei in einer einzigen Figurenkonstellation zusammen: Die Ärztin ermittelt, verdächtigt und liebt dieselbe Person. Der Beruf ist dabei nicht Beiwerk, sondern Methode, denn die Psychoanalyse liefert das Werkzeug, mit dem die Wahrheit gefunden werden soll, und macht das Innere einer Figur zum eigentlichen Tatort. Damit verschiebt sich das Ermittlungsprinzip: Nicht Spuren am Ort führen weiter, sondern Lücken in der Erinnerung. Die Klinik als Schauplatz sorgt dafür, dass die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit und die Frage nach der Schuld nicht zu trennen sind. Dass die Liebe die Ermittelnde befangen macht, ist der eingebaute Widerspruch, aus dem die Spannung erwächst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 stützt sich auf über tausend Stimmen, ein hoher Wert, der allerdings auf einer schmalen Basis ruht. 81 Jahre nach 1945 liegt zwischen Entstehung und Gegenwart ein Abstand, in dem sich sowohl der Umgang mit psychischer Erkrankung als auch die Erzählkonventionen des Thrillers verändert haben. Innerhalb des Genres gehört der Film zu den Vertretern, die den Kriminalfall vollständig ins Psychologische verlegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ingrid Bergman als Dr. Constance Petersen
- Gregory Peck als John Ballantine
- Leo G. Carroll als Dr. Murchison
- Michael Chekhov als Dr. Alexander Brulov
- John Emery als Dr. Fleurot
- Steven Geray als Dr. Graff
- Paul Harvey als Dr. Hanish
- Erskine Sanford als Dr. Galt (uncredited)
- Norman Lloyd als Mr. Garmes
- Donald Curtis als Harry
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