I Feel Good (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benoît Delépine |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-26 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (233 Stimmen) |
Worum es geht
Jacques ist vierzig, ohne Arbeit und ohne Ambition, außer der einen: reich und berühmt werden, ohne sich dafür anzustrengen. Nach Jahren als Gigolo und Gelegenheitsobdachloser zieht er zu seiner älteren Schwester Monique, die ein Emmaus-Dorf im Südwesten Frankreichs leitet, eine Gemeinschaft für Menschen ohne Mittel. Statt sich einzufügen, bringt Jacques einen Geschäftsplan mit: billige plastische Chirurgie kombiniert mit Tourismus, in einer Klinik in Bulgarien. Er überredet die Bewohner des Dorfes, ihre wenigen Ersparnisse zusammenzulegen und mit ihm die Reise anzutreten, in der Hoffnung auf ein schöneres, besseres Leben. Wie weit dieser Plan trägt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2018 und wurde von Benoît Delépine inszeniert. In den Hauptrollen stehen Jean Dujardin als Jacques und Yolande Moreau als seine Schwester Monique, an ihrer Seite Joseph Dahan und Lou Castel.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie passt zu einem Stoff, der eine Figur zwischen Hochstapelei und Verzweiflung zeigt: Jacques' Plan wirkt absurd genug für Situationskomik, gleichzeitig steht dahinter die reale Not der Emmaus-Gemeinschaft, deren Mitglieder auf ein besseres Leben hoffen. Die Erzählung stellt einen Trickbetrüger-Charakter in ein Umfeld solidarischer Armut und lässt daraus ihre Spannung entstehen, zwischen Eigennutz und Gemeinschaft, zwischen Illusion und Wirklichkeit. Dass die Geschichte im Ungewissen endet, deutet darauf hin, dass es dem Film weniger um eine klare Moral geht als um die Frage, was Menschen bereit sind zu glauben, wenn sie wenig zu verlieren haben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber nicht ablehnenden Resonanz viel geändert hätte. Innerhalb der Tragikomödie, die soziale Themen mit komödiantischen Mitteln verbindet, reiht sich der Film in eine Erzähltradition ein, die Armut und Selbstüberschätzung als zwei Seiten derselben Geschichte behandelt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jean Dujardin als Jacques
- Yolande Moreau als Monique
- Joseph Dahan als Manu (le menuisier)
- Lou Castel als Grégory (le costaud)
- Jean-Benoît Ugeux als Vincent (le libraire)
- Jean-François Landon als Jean-François (le cuisinier)
- Jana Bittnerová als Béatrice (la starlette)
- Elsa Foucaud als Corinne (la timide)
- Marius Bertram als Mario (l'italien)
- Frédéric Felder als Tarzan
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Verfügbarkeit
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