Der Tag wird kommen (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benoît Delépine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (160 Stimmen) |
Worum es geht
Benoit trägt „Not“ auf der Stirn tätowiert, ein Bekenntnis zu seiner Punk-Haltung, mit der er sich mühsam durchs Leben schlägt. Sein Bruder Jean-Pierre ist das Gegenteil: spießig, Mitte 40 wie Benoit, aber angepasst und um Bürgerlichkeit bemüht. Verbunden sind die beiden eigentlich nur durch ihre Unselbständigkeit und die Treffen im Kartoffelrestaurant der Eltern. Als Jean-Pierres Frau ihn verlässt und er auch noch seinen Job verliert, bricht sein bisheriges Leben zusammen. Statt sich neu zu sortieren, lässt er sich von Benoit in dessen Außenseiterdasein hineinziehen, komplett mit dem Gegenstück-Tattoo „Dead“ auf der Stirn. Aus einer familiären Zwangsgemeinschaft wird so ein gemeinsamer Abstieg, der zugleich als Befreiung inszeniert ist.
Entstehungsgeschichte
„Der Tag wird kommen“ (Originaltitel „The Big Night“) stammt aus dem Jahr 2012 und wurde von Benoît Delépine inszeniert. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Benoît Poelvoorde und Albert Dupontel als die ungleichen Brüder zu sehen, ergänzt durch Areski Belkacem und Brigitte Fontaine.
Hinter den Kulissen
Dass die Geschichte zweier Brüder mittleren Alters ins Komödienfach gestellt wird, verschiebt den Blick auf Scheitern und Neuanfang: Jobverlust, Trennung und gesellschaftlicher Abstieg werden nicht als Drama, sondern als Anlass für schräge Situationskomik behandelt. Die Idee, den bürgerlichen Bruder ausgerechnet durch ein Tattoo zum Außenseiter zu machen, spiegelt die Erzählweise des Films: Identität wird hier plakativ auf die Stirn geschrieben statt psychologisch entwickelt. Die Besetzung mit vier Namen, die zwischen Schauspiel und Musik changieren, deutet auf eine Anlage hin, die auf schrullige Nebenfiguren und eine eigenwillige Tonlage setzt statt auf klassische Konfliktdramaturgie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile über zehn Jahre vergangen, in einem Genre, das viele ähnlich angelegte Brüder- und Außenseiterkomödien kennt. Die vorliegenden Zahlen legen nahe, dass der Titel eher ein Nischenpublikum gefunden hat als ein breites.
Bilder




Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Benoît Bonzini, alias NOT
- Albert Dupontel als Jean-Pierre Bonzini
- Areski Belkacem als Father - René Bonzini
- Brigitte Fontaine als Mother - Marie-Annick Bonzini
- Gérard Depardieu als Juvénal
- Yolande Moreau als La mère de la punkette
- Chloé Mons als La punkette
- Bouli Lanners als Le Vigile
- Serge Larivière als Le directeur du "Grand Litier"
- Stéphanie Pillonca als L'ex-femme de Jean-Pierre
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Verfügbarkeit
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