Saint Amour - Drei gute Jahrgänge (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Benoît Delépine |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (166 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwischen Bruno und seinem Vater Jean ist die Kommunikation seit Jahren auf ein Minimum geschrumpft. Trotzdem gehört der jährliche Besuch der Pariser Landwirtschaftsmesse zum festen Ritual: Jean präsentiert seinen Zuchtbullen in der Hoffnung auf Preise, Bruno unternimmt seine eigene, informelle „Weinreise“ durch die Messehallen. Diesmal aber wird aus der symbolischen Weinreise eine echte. Spontan steigen Vater und Sohn in das Taxi des jungen Fahrers Mike und lassen sich in den Beaujolais fahren, in den Weinort Saint Amour. Zwischen Weinbergen und kleinen Gasthäusern, weit weg vom Messetrubel, geraten die beiden in eine Umgebung, die für Überraschungen offen ist – und die vielleicht auch Raum für eine Annäherung zwischen den beiden ungleichen Männern schafft.
Entstehungsgeschichte
„Saint Amour – Drei gute Jahrgänge“ entstand 2016 unter der Regie von Benoît Delépine. Die Komödie mit dramatischen Zügen ist mit Benoît Poelvoorde, Gérard Depardieu, Vincent Lacoste und Chiara Mastroianni besetzt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein zerrüttetes Vater-Sohn-Verhältnis, das durch eine spontane Reise auf den Prüfstand gestellt wird, bietet sowohl Anlass für komische Situationen als auch für ernstere Momente der Annäherung. Die Wahl des Schauplatzes – ein Weinort mit seinen Weinbergen und Restaurants statt der urbanen Messehalle – markiert den Bruch mit dem gewohnten Ritual und eröffnet den Figuren einen Raum, in dem alte Muster aufbrechen können. Dass ein junger Taxifahrer die beiden Männer begleitet, deutet zudem auf eine dritte Perspektive hin, die zwischen den Generationen vermittelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen der Titel innerhalb der Tragikomödien über familiäre Beziehungen eine eher unauffällige Position einnimmt. Die Kombination aus bekannten Namen wie Depardieu und Poelvoorde und einem kleinen, reisebezogenen Plot positioniert den Film als leises Charakterstück statt als große Publikumskomödie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Bruno
- Gérard Depardieu als Jean
- Vincent Lacoste als Mike
- Chiara Mastroianni als La patronne de la baraque à frites
- Solène Rigot als Jennifer, la serveuse du restaurant
- Céline Sallette als Venus
- Ana Girardot als La jumelle
- Gustave Kervern als L'oncle
- Michel Houellebecq als Le propriétaire de la maison d'hôtes
- Andréa Ferréol als La femme du petit-déjeuner
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Verfügbarkeit
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