High-Rise (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Wheatley |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 4.289.074 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (1.289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach seiner Scheidung zieht Dr. Robert Laing in das Hochhaus. Der 30-Jährige bewohnt ein Appartement im mittleren Bereich und freundet sich mit dem Fernsehjournalisten Richard Wilder aus dem zweiten Stock an. Seine eigentliche Faszination gilt jedoch Anthony Royal, dem Architekten und Schöpfer des Ensembles, der ganz oben über allen residiert. Bald beginnt es hinter der glitzernden Oberfläche des Wolkenkratzers zu rumoren: Mysteriöse Schlafprobleme setzen den Bewohnern zu, Konflikte zwischen „Oberschicht“ und „Unterschicht“ ziehen immer größere Kreise. Während eines Stromausfalls brechen die Aggressionen offen aus. Laing muss mit ansehen, wie Verwahrlosung und Anarchie um sich greifen und in nackte Gewalt umschlagen. Als Wilder sich entschließt, Royal zu stürzen, steht eine Entscheidung an.
Entstehungsgeschichte
Ben Wheatley führte Regie, der Film kam 2015 heraus. Tom Hiddleston, Elisabeth Moss, Sienna Miller und Jeremy Irons bilden die Besetzung. Für Zuschauer unter sechzehn Jahren ist er nicht freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, obwohl die Anlage Elemente enthält, die anderswo im Thriller landen würden. Das passt zur Ausrichtung: Der Antrieb ist nicht die Aufklärung eines Verbrechens, sondern die Beobachtung eines Zerfalls. Das Gebäude selbst übernimmt die Gliederung der Gesellschaft, denn unten, Mitte und oben sind hier keine Bilder, sondern Adressen, und die Hauptfigur ist ausdrücklich in der Mitte angesiedelt. Der Stromausfall wirkt als Auslöser, nicht als Ursache; die Spannungen bestehen vorher. Erzählungen dieser Bauart stellen die Frage, wie dünn die Schicht aus Ordnung ist, die ein gemeinsames Wohnen überhaupt möglich macht.
Einordnung & Wirkung
5,6 von 10 aus über tausend Stimmen sind ein unterdurchschnittlicher Wert. Solche Bewertungen finden sich häufig bei Filmen, die eine Versuchsanordnung durchspielen und dabei auf Identifikation verzichten; wer Figuren zum Mitgehen sucht, wird hier wenig finden. Elf Jahre nach 2015 ist der Abstand überschaubar, und das Thema sozialer Trennung entlang von Wohnlagen hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Die Freigabe ab sechzehn Jahren entspricht der Drastik, mit der die Eskalation angelegt ist. Im Drama steht der Film für die Spielart, die einen geschlossenen Raum als Modell benutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hiddleston als Dr. Robert Laing
- Elisabeth Moss als Helen Wilder
- Sienna Miller als Charlotte Melville
- Jeremy Irons als Anthony Royal
- Luke Evans als Richard Wilder
- Reece Shearsmith als Nathan Steele
- Dan Renton Skinner als Simmons
- James Purefoy als Pangbourne
- Peter Ferdinando als Cosgrove
- Stacy Martin als Fay
Weitere Filme von Ben Wheatley
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.