Hexenjagd (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Hytner |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.343.114 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (577 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In dem kleinen Dorf Salem ertragen die Frömmler nicht, dass sich die jungen Frauen der Gegend in den umliegenden Wäldern zum Tanzen treffen. Was als harmlose Zusammenkunft beginnt, wird durch das Gerede der Leute zu etwas anderem: Aus den Tänzen wird Aufruhr, aus dem Aufruhr Teufelswerk. Die Geschichte läuft erkennbar darauf hinaus, wie ein Gerücht in einer engen Gemeinschaft zur Anklage wird und wie die Anklage ein Eigenleben entwickelt. Sie erläutert zudem den Hintergrund: Der Film adaptiert Arthur Millers Stück „Les Sorcières de Salem“, das der Autor als Antwort auf die antikommunistische Hysterie rund um den Ausschuss für unamerikanische Umtriebe und die Kampagne des Senators McCarthy schrieb, unter der er selbst zu leiden hatte.
Entstehungsgeschichte
Nicholas Hytner führte Regie; der Film erschien 1996 unter dem englischen Titel „The Crucible“. Daniel Day-Lewis, Winona Ryder, Paul Scofield und Joan Allen bilden die genannte Besetzung. Die Freigabe ab zwölf Jahren zeigt, dass der Stoff ohne drastische Darstellung auskommt.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie – die beiden Genres benennen die Anlage: ein historischer Stoff, der als Figurendrama erzählt wird. Der Kern ist ein gesellschaftlicher Mechanismus, nicht ein einzelnes Verbrechen. Unschuldige Zusammenkünfte werden umgedeutet, und die Umdeutung gewinnt eine Wucht, gegen die Wahrheit nichts mehr ausrichtet. Dass die Vorlage aus der Erfahrung politischer Verfolgung entstand, erklärt, warum die Geschichte über ihren historischen Schauplatz hinausweist: Salem steht für jede Gemeinschaft, in der Angst zur Anklage wird. Die Besetzung mit vier genannten Namen deutet auf ein Ensemblestück hin, in dem mehrere Figuren tragende Anteile haben.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. 30 Jahre nach dem Erscheinen 1996 wird Hexenjagd von seinem Publikum als solides Historiendrama eingeordnet, dessen Thema – die Dynamik von Verdächtigung und Denunziation – nicht an eine Epoche gebunden ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Day-Lewis als John Proctor
- Winona Ryder als Abigail Williams
- Paul Scofield als Judge Thomas Danforth
- Joan Allen als Elizabeth Proctor
- Bruce Davison als Reverend Parris
- Rob Campbell als Reverend Hale
- Jeffrey Jones als Thomas Putnam
- Peter Vaughan als Giles Corey
- Karron Graves als Mary Warren
- Charlayne Woodard als Tituba
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Verfügbarkeit
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