Daniel Day-Lewis
Werdegang
Sir Daniel Michael Blake Day-Lewis wurde am 29. April 1957 in London geboren und ist ein britisch-irischer Theater- und Filmschauspieler. Seine erste Filmrolle hatte er 1971 in „Sunday, Bloody Sunday", danach widmete er sich verstärkt dem Theater, unter anderem als Mitglied der Royal Shakespeare Company. Ab Mitte der 1980er Jahre wurde er wieder verstärkt für Kinorollen wahrgenommen, etwa in „Mein wunderbarer Waschsalon" und „Die Bounty". Mit „Mein linker Fuß" (1989) erlangte er internationale Beachtung, für die Darstellung des Schriftstellers und Malers Christy Brown erhielt er seinen ersten Oscar. Es folgten Rollen in „Der letzte Mohikaner", „Zeit der Unschuld", „Im Namen des Vaters" und „Gangs of New York". 2008 gewann er für „There Will Be Blood" seinen zweiten Oscar, 2013 seinen dritten für „Lincoln". Im Juni 2017 gab er bekannt, nicht mehr als Schauspieler arbeiten zu wollen, seine letzte Rolle spielte er in „Der seidene Faden" (2017).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 19 Titel mit Daniel Day-Lewis als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1984 („Die Bounty") bis 2025 („Anemone"), also 41 Jahre Filmschaffen, beginnend 27 Jahre nach seiner Geburt. Das Genrespektrum ist breit und umfasst Drama, Historienfilm, Kriegsfilm, Krimi, Liebesfilm, Abenteuer, Action, Komödie und Musik, wobei dramatische Stoffe deutlich überwiegen.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,9 und 8,2 bei einem Durchschnitt von 7,0, was auf ein insgesamt solides bis gutes Niveau der Filmografie hindeutet. Die höchste Bewertung erhält „There Will Be Blood" (8,2 und 8,1 in Mehrfachnennung), während „Anemone" mit 5,9 den unteren Bereich markiert. Zwischen dem ältesten Titel von 1984 und dem jüngsten von 2025 liegen 41 Jahre, was eine durchgehend lange Präsenz im Katalog widerspiegelt.
Filmografie