Die History Boys - Fürs Leben lernen (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Hytner |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-02 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.401.952 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der 1980er Jahre stehen acht Schüler eines angesehenen Instituts in Sheffield vor der Aufgabe, sich mit Bestnoten einen Platz in Oxford oder Cambridge zu sichern. Klug sind sie allesamt, doch es fehlt ihnen an Schliff, an Stil, an der richtigen Form. Für den Feinschliff wird der junge Geschichtslehrer Irwin engagiert, ein zynischer, homosexueller Pädagoge, der den Jungen beibringen will, wie man Geschichte nicht nur kennt, sondern rhetorisch für sich nutzt. Damit gerät der bisherige Lehrer Hector zunehmend ins Hintertreffen: ein exzentrischer, ebenfalls homosexueller Mann mittleren Alters, dem es weniger um Prüfungserfolg als um die Frage geht, was Bildung mit einem gelebten Leben zu tun hat. Zwischen den beiden Lehrern und ihren gegensätzlichen Haltungen zu Wissen, Unterricht und Leben entspinnt sich ein stiller Konflikt, in den auch die Schüler hineingezogen werden.
Entstehungsgeschichte
„Die History Boys – Fürs Leben lernen“ entstand 2006 unter der Regie von Nicholas Hytner. In den zentralen Rollen sind Richard Griffiths, Stephen Campbell Moore, Dominic Cooper und Samuel Barnett zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einem Gegensatz zweier Lehrfiguren, die stellvertretend für zwei Haltungen zu Bildung stehen: die eine strategisch und auf Wirkung bedacht, die andere um persönliche Erfahrung und Lebensnähe bemüht. Dass beide Lehrer als homosexuell beschrieben werden, verleiht der Auseinandersetzung eine zusätzliche Ebene, da sie ihre jeweilige Position auch als Außenseiter innerhalb eines konservativen Bildungssystems vertreten. Die Gruppe der acht Schüler dient dabei als Resonanzraum, an dem sich die unterschiedlichen Ansätze der beiden Lehrer messen lassen. Als reines Drama verzichtet der Film auf äußere Genrezuspitzung und legt den Schwerpunkt auf Dialog, Haltung und die leise Reibung zwischen den Figuren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des Bildungsdramas zu einem Werk macht, das aus einiger zeitlicher Distanz betrachtet wird. Innerhalb des Genres reiht er sich in jene Filme ein, die Schule und Universität weniger als Kulisse denn als Ort ideeller Auseinandersetzung begreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Griffiths als Hector
- Stephen Campbell Moore als Irwin
- Dominic Cooper als Dakin
- Samuel Barnett als Posner
- James Corden als Timms
- Russell Tovey als Rudge
- Samuel Anderson als Crowther
- Jamie Parker als Scripps
- Andrew Knott als Lockwood
- Sacha Dhawan als Akhtar
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Verfügbarkeit
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