He Who Gets Slapped (1924)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Victor Sjöström |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Liebesfilm |
| Laufzeit | 72 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1924-12-22 |
| Budget | 172.000 $ |
| Einspielergebnis | 881.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (111 Stimmen) |
Worum es geht
Paul Beaumont ist Wissenschaftler und Idealist. Jahre der Forschung münden in eine bahnbrechende Theorie, doch sein Förderer stiehlt ihm die Idee und verführt zusätzlich seine Frau. Als Beaumont dagegen aufbegehrt, endet die Auseinandersetzung mit einer Ohrfeige, die vor versammelter wissenschaftlicher Gemeinschaft zum Gespött wird. Gedemütigt und entehrt verschwindet er aus seinem alten Leben und taucht im Zirkus wieder auf, wo er als Clown auftritt, der auf der Bühne immer wieder geschlagen wird. Ausgerechnet an einem Abend sitzt sein früherer Wohltäter im Publikum, und dessen Interesse gilt nun der jungen Consuelo, die dem Zirkus ebenfalls verbunden ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1924 unter der Regie von Victor Sjöström. In den Hauptrollen sind Lon Chaney, Norma Shearer, John Gilbert und Ruth King zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Thriller und Liebesfilm verrät eine Geschichte, die auf mehreren Ebenen operiert: Der Verrat an einem Menschen wird zum Ausgangspunkt eines emotionalen Abstiegs, der zugleich romantische und bedrohliche Züge trägt. Dass der Protagonist seine Erniedrigung zum Beruf macht und öffentlich wiederholt, was ihn einst zerstörte, gibt der Erzählung eine doppelte Bedeutungsebene – die Bühne wird zum Ort, an dem private Schmach in eine wiederholbare, öffentliche Geste verwandelt wird. Die Rückkehr des früheren Widersachers, der sich nun einer anderen Frau zuwendet, spiegelt die ursprüngliche Verletzung und treibt die Handlung auf einen Punkt, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart überschneiden. Die Anlage der Geschichte legt nahe, dass Rache, Eifersucht und Selbstaufgabe eng miteinander verknüpft sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu jenen Werken, die vergleichsweise wenig breite Resonanz gefunden haben, aber unter denen, die ihn bewertet haben, überdurchschnittlich gut abschneiden. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1924 und heute liegen mehr als hundert Jahre, was ihn in die frühe Phase des erzählenden Kinos einordnet, in der Melodram, Thriller-Elemente und Liebesgeschichte häufig zu einer dichten, symbolisch aufgeladenen Form verschmolzen wurden. Innerhalb dieser Tradition steht der Titel für eine Erzählweise, die persönliche Tragödie und öffentliche Zurschaustellung miteinander verbindet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Lon Chaney als Paul Beaumont
- Norma Shearer als Consuelo
- John Gilbert als Bezano
- Ruth King als Marie Beaumont
- Marc McDermott als Baron Regnard
- Ford Sterling als Tricaud
- Tully Marshall als Count Mancini
- Edward Arnold als (uncredited)
- Paulette Duval als Zinida (uncredited)
- Brandon Hurst als Clown (uncredited)
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Verfügbarkeit
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