Hancock (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Berg |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 629.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (10.486 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Hancock ist unsterblich, kugelsicher und kann fliegen. Er ist außerdem Alkoholiker, schläft auf Parkbänken und richtet bei jedem Einsatz mehr Schaden an als die Verbrecher, die er stellt — Los Angeles hasst ihn, und die Stadt hat ihm eine Rechnung über neun Millionen Dollar geschickt.
Nachdem er dem Werbefachmann Ray Embrey das Leben rettet, bietet der ihm an, sein Ansehen zu reparieren: Entschuldigungen, ein Kostüm, eine freiwillige Haftstrafe. Der Plan geht auf, bis Hancock Rays Frau Mary begegnet — und der Film in seiner Mitte eine Wendung nimmt, die aus der Komödie eine Tragödie macht.
Entstehungsgeschichte
Vy Vincent Ngos Drehbuch trug ursprünglich den Titel "Tonight, He Comes" und lag über ein Jahrzehnt in der Entwicklung. Die Vorlage war deutlich härter angelegt — eine Charakterstudie über einen selbstmordgefährdeten, alkoholkranken Übermenschen.
Mehrere Regisseure waren angebunden, darunter Tony Scott, Michael Mann und Jonathan Mostow; das Projekt lag mehrfach still. Erst Will Smiths Zusage brachte es zustande — verbunden mit der Bedingung, den Ton so weit abzumildern, dass eine niedrigere Altersfreigabe möglich wurde.
Hinter den Kulissen
Peter Berg begann im Juli 2007 in Los Angeles zu drehen, mit einem Budget von rund 150 Millionen Dollar. Er hat den Ton der ursprünglichen Fassung mit "Leaving Las Vegas" verglichen — einem Film über einen Mann, der sich zu Tode trinkt.
Bergs Arbeitsweise mit beweglicher Handkamera geriet mit den Anforderungen der Effektabteilung in Konflikt: Statt der veranschlagten rund 300 Effekteinstellungen wurden es etwa 525, weil die unruhige Kameraführung deutlich aufwendigere Nachbearbeitung erforderte. Charlize Theron spielt Mary; die Enthüllung ihrer Verbindung zu Hancock wurde bis zum Start vollständig geheim gehalten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 629 Millionen Dollar ein und war der vierterfolgreichste des Jahres 2008 — trotz einer geteilten Kritik.
Der wiederkehrende Einwand betrifft den Bruch in der Mitte: Der Film beginnt als Satire auf das Superheldenwesen und wird nach etwa einer Stunde zu einer Tragödie über zwei unsterbliche Wesen, die einander nicht nahekommen dürfen. Wer die erste Hälfte mochte, vermisst sie danach; wer die zweite ernst nimmt, empfindet die erste als unpassend. Eine Fortsetzung wurde über Jahre diskutiert und nie realisiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als John Hancock
- Charlize Theron als Mary
- Jason Bateman als Ray
- Jae Head als Aaron
- Eddie Marsan als Red
- David Mattey als Man Mountain
- Maetrix Fitten als Matrix
- Thomas Lennon als Mike
- Johnny Galecki als Jeremy
- Hayley Marie Norman als Hottie
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Verfügbarkeit
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