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Gravity

Gravity (2013)

⭐ 7,2 · 2013 · Science Fiction, Thriller, Drama
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Kurzüberblick

RegieAlfonso Cuarón
GenreScience Fiction, Thriller, Drama
Laufzeit91 Minuten
Erscheinungsdatum2013-10-03
AltersfreigabeFSK 12
Budget105.000.000 $
Einspielergebnis723.192.705 $
TMDB-Bewertung7,2 (16.675 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Bei einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop trifft die Medizintechnikerin Ryan Stone zum ersten Mal auf die Bedingungen, für die sie ein halbes Jahr trainiert hat. Ein russischer Satellit wird abgeschossen, die Trümmer lösen eine Kettenreaktion aus, und binnen Minuten rast eine Wolke aus Metall mit Orbitalgeschwindigkeit auf das Shuttle zu.

Danach ist Stone allein: ohne Shuttle, ohne Bodenkontakt, mit begrenztem Sauerstoff und der Internationalen Raumstation als einzigem erreichbaren Ziel. Der Film erzählt neunzig Minuten Überleben in einer Umgebung ohne oben und unten — und darunter die Geschichte einer Frau, die nach dem Tod ihrer Tochter ohnehin keinen Grund mehr hatte, zurückzuwollen.

Entstehungsgeschichte

Alfonso Cuarón schrieb das Drehbuch mit seinem Sohn Jonás. Die Umsetzung verzögerte sich um Jahre, weil die Technik für das, was ihm vorschwebte, nicht existierte: Schwerelosigkeit in langen, ununterbrochenen Einstellungen, mit korrektem Licht auf den Gesichtern.

Angelina Jolie und andere waren im Gespräch, bevor Sandra Bullock besetzt wurde. Warner unterstützte das Projekt trotz seiner Ungewöhnlichkeit — ein Film mit im Wesentlichen zwei Figuren, ohne Gegner, ohne Handlung im klassischen Sinn. Der Physiker und Astronaut Michael J. Massimino, der selbst am Hubble gearbeitet hatte, beriet die Produktion.

Hinter den Kulissen

Die zentrale Erfindung war die sogenannte Light Box: ein Würfel von etwa drei Metern Kantenlänge, dessen Innenwände aus rund 1,8 Millionen einzeln ansteuerbaren LEDs bestanden. Darin saß Sandra Bullock, und die Wände zeigten die Umgebung — Erde, Sonne, Station —, sodass das Licht auf ihrem Gesicht tatsächlich von dem kam, was später im Bild zu sehen ist.

Die Kamera bewegte sich dabei nicht frei: Industrieroboter aus der Automobilfertigung führten sie nach vorher berechneten Bahnen. Die Darstellerin blieb weitgehend still, während sich die Welt um sie drehte. Die Eröffnung läuft rund dreizehn Minuten ohne sichtbaren Schnitt. Emmanuel Lubezki führte die Kamera, Steven Price komponierte eine Musik, die die fehlenden Geräusche des Vakuums ersetzt.

Einordnung & Wirkung

"Gravity" gewann sieben Oscars, darunter für Alfonso Cuarón als besten Regisseur — der erste Preisträger aus Mexiko in dieser Kategorie. Weltweit spielte der Film über 720 Millionen Dollar ein.

Er wurde zum Argument für 3D als gestalterisches Mittel statt als Aufpreismerkmal; kaum ein anderer Film der Welle nutzte die Tiefe so konsequent. Astronautinnen und Astronauten lobten die Darstellung der Schwerelosigkeit und kritisierten zugleich die Bahnmechanik — die Stationen liegen in Wirklichkeit in völlig unterschiedlichen Orbits und wären so nicht erreichbar. Cuarón hat das eingeräumt und als bewusste Freiheit bezeichnet.

Bilder

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Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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