Children of Men (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfonso Cuarón |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Action |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 76.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 70.595.464 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (8.120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2027, achtzehn Jahre nachdem das letzte Kind geboren wurde. Niemand weiß, warum die Menschheit unfruchtbar geworden ist. Großbritannien funktioniert noch, hat aber die Einwanderung militärisch geschlossen; Flüchtlinge werden in Käfigen durch die Städte gefahren und in Lagern verwahrt.
Theo Faron arbeitet in einem Ministerium und trinkt. Seine frühere Frau, inzwischen bei einer Widerstandsgruppe, bittet ihn um Papiere für eine junge Frau namens Kee. Als er erfährt, dass sie schwanger ist, wird aus dem Auftrag eine Flucht quer durch ein Land, in dem niemand mehr jemandem trauen kann.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist P. D. James' Roman von 1992. Alfonso Cuarón las ihn bewusst nicht, sondern nur eine Zusammenfassung, um sich nicht ständig zu fragen, ob er der Vorlage gerecht werde.
Er änderte erheblich. Die Figur Kee kommt im Buch nicht vor; über sie brachte Cuarón zwei Themen hinein, die ihm wichtiger waren als die Unfruchtbarkeit — die Herkunft der Menschheit aus Afrika und die Lage von Menschen ohne Rechte. Die Bezüge zur Einwanderungsdebatte und zum Irakkrieg sind durchgehend.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in London und Südostengland, unter anderem in den Docks von Chatham und in Bexhill, an realen Orten statt in Studios.
Bekannt ist der Film für seine langen ungeschnittenen Einstellungen. Der Überfall auf das Auto dauert vier Minuten und sieben Sekunden; Emmanuel Lubezki lehnte digitale Lösungen ab und ließ stattdessen von Gary Thieltges eine Kameravorrichtung bauen, die sich im Wageninneren frei bewegen konnte. Die Schlacht in Bexhill wirkt wie eine Einstellung von sechs Minuten, besteht tatsächlich aber aus fünf Aufnahmen an zwei Orten; der Effekteleiter Frazer Churchill verband sie über mehr als 160 unsichtbare Übergänge.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 70 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 76 Millionen — ein Misserfolg, begünstigt durch einen Start ohne nennenswerte Werbung. Die Besprechungen lagen bei rund zweiundneunzig Prozent Zustimmung; es folgten drei Oscar-Nominierungen für Drehbuch, Kamera und Schnitt, ohne Auszeichnung.
Seine Stellung hat sich seither vollständig gedreht. Die BBC führte ihn 2016 auf Platz dreizehn der besten Filme des Jahrhunderts, die "New York Times" 2025 an derselben Stelle ihrer Bestenliste. Was ihn trägt, ist die Genauigkeit seiner Voraussagen — eine Gesellschaft, die weiterläuft, während sie das Ende bereits kennt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clive Owen als Theo Faron
- Clare-Hope Ashitey als Kee
- Chiwetel Ejiofor als Luke
- Julianne Moore als Julian
- Michael Caine als Jasper
- Pam Ferris als Miriam
- Charlie Hunnam als Patric
- Danny Huston als Nigel
- Peter Mullan als Syd
- Oana Pellea als Marichka
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Verfügbarkeit
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