Gozu (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie, Krimi, Thriller, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-07-11 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (245 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Minami ist Yakuza-Anhänger, sein Auftrag lautet, den Kollegen Ozaki zu einer Müllkippe zu bringen und dort zu töten. Noch bevor es dazu kommt, stirbt Ozaki auf der Fahrt. Als Minami sich um die Leiche kümmern will, ist sie verschwunden. Die folgende Suche führt ihn durch eine Reihe von Begegnungen und Orten, die sich zunehmend jeder gewohnten Logik entziehen. Was als Auftragsfahrt zweier Gangster beginnt, verwandelt sich in eine Odyssee, deren Regeln sich mit jeder Station verschieben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Takashi Miike. Zu den Darstellern zählen Shō Aikawa, Sōta Sone, Kimika Yoshino und Shōhei Hino. Aikawa übernimmt die Rolle des Minami und trägt damit den Großteil der Handlung.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuschreibung liest sich wie eine bewusste Ansammlung von Widersprüchen: Horror, Komödie, Krimi, Thriller, Mystery und Drama nebeneinander. Das deutet darauf hin, dass der Film keine der Erwartungen, die ein Yakuza-Stoff normalerweise weckt, konsequent bedient, sondern sie gegeneinander ausspielt. Die Ausgangslage – ein Mordauftrag, der durch den Tod des Opfers vor der eigentlichen Tat unterlaufen wird – nimmt der Geschichte von Anfang an ihre kriminelle Stoßrichtung und öffnet sie für das Surreale. Dass die Suche nach der verschwundenen Leiche zum eigentlichen Zentrum wird, verschiebt den Fokus von Gewalt und Vergeltung auf ein Umherirren durch immer fragwürdigere Situationen. Die Mischung aus Milieu-Realismus und traumhafter Verrätselung ist damit weniger ein Nebeneinander von Stilen als das eigentliche Thema des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren bis oberen Bereich, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen lässt. Seit der Entstehung 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, und die Genreanlage – die Verschränkung von Yakuza-Kino mit Horror- und Mystery-Elementen – bleibt innerhalb von Miikes Werk und im Vergleich zu konventionelleren Vertretern des japanischen Gangsterfilms ein Sonderfall, der sich klaren Einordnungen entzieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Show Aikawa als Ozaki
- Yūta Sone als Minami
- Kimika Yoshino als Female Ozaki
- Shōhei Hino als Nose
- Keiko Tomita als Innkeeper
- Harumi Sone als Innkeeper's Brother
- Renji Ishibashi als Boss
- Kenichi Endo
- Kanpei Hazama
- Masaya Katō
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Verfügbarkeit
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