Godzilla (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gareth Edwards |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 160.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 524.978.362 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (10.020 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1999 kommt es im japanischen Kernkraftwerk Janjira zu einem Unglück, bei dem der Ingenieur Joe Brody seine Frau verliert. Fünfzehn Jahre später lebt er noch immer in Japan, gilt als Verschwörungstheoretiker und misst heimlich Erschütterungen in der Sperrzone — er ist überzeugt, dass es kein Erdbeben war.
Er behält recht. Aus der Anlage bricht ein Wesen aus, das sich von Strahlung ernährt und ein zweites sucht, um sich fortzupflanzen. Und aus der Tiefsee steigt etwas Älteres, das seit Millionen Jahren existiert und die beiden jagt. Der Film behandelt Godzilla nicht als Bedrohung, sondern als Korrektiv.
Entstehungsgeschichte
Legendary Pictures erwarb die Rechte 2009 von Toho. Produzent Thomas Tull hat die Vorgabe klar benannt: Godzilla müsse aussehen wie Godzilla — nach der amerikanischen Verfilmung von 1998, die genau daran gescheitert war, stand die Marke unter besonderer Beobachtung. Toho behielt ein Zustimmungsrecht beim Entwurf.
Gareth Edwards hatte zuvor nur den mit sehr kleinem Budget gedrehten Film "Monsters" gemacht. Am Drehbuch arbeiteten mehrere Autoren, darunter David S. Goyer, Max Borenstein und Frank Darabont, dessen Überarbeitung Bryan Cranston und Juliette Binoche zur Zusage bewegte.
Hinter den Kulissen
Edwards' bestimmende Entscheidung war das Zurückhalten: Godzilla ist über weite Strecken nicht zu sehen, sondern nur zu hören oder halb verdeckt — durch Fernsehbilder, durch Staub, durch einen Vorhang, den ein Kind zuzieht. Der erste vollständige Blick auf die Figur kommt nach etwa einer Stunde.
Gedreht wurde von März bis Juli 2013 in Vancouver und auf Hawaii. Die Sequenz, in der Fallschirmspringer mit roten Leuchtspuren in das zerstörte San Francisco fallen, entstand mit vergleichsweise wenig Grünwand; Aaron Taylor-Johnson führte einen erheblichen Teil selbst aus. Die Aufnahme wurde zum bestimmenden Werbebild des Films.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 529 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 160 Millionen, und begründete Legendarys MonsterVerse, das über "Kong: Skull Island" bis zu den Aufeinandertreffen beider Figuren führte.
Die Kritik lobte Regie, Effekte und Kamera und bemängelte das Drehbuch sowie die geringe Präsenz der Titelfigur. Der meistdiskutierte Eingriff ist der frühe Tod von Bryan Cranstons Figur — Cranston selbst hat das später als erzählerischen Fehler bezeichnet, weil der Film damit seine interessanteste Figur verliert und mit einer deutlich blasseren weitermacht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aaron Taylor-Johnson als Ford Brody
- Elizabeth Olsen als Elle Brody
- Juliette Binoche als Sandra Brody
- Bryan Cranston als Joe Brody
- Ken Watanabe als Dr. Ishiro Serizawa
- Sally Hawkins als Dr. Vivienne Graham
- Al Sapienza als Huddleston
- David Strathairn als Admiral William Stenz
- James Pizzinato als HALO Jumper
- CJ Adams als Young Ford
Weitere Filme von Gareth Edwards
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.