Rogue One: A Star Wars Story (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gareth Edwards |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.056.057.273 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (16.764 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jyn Erso wächst allein auf, nachdem das Imperium ihren Vater Galen zwingt, an einer Waffe mitzuarbeiten. Jahre später erfährt die Rebellenallianz von einem übergelaufenen Piloten, dass diese Waffe existiert — und dass Galen absichtlich einen Fehler eingebaut hat, der sie zerstörbar macht.
Jyn schließt sich einem Trupp an, um die Baupläne zu beschaffen. Der Film führt direkt an die erste Szene von "Krieg der Sterne" heran und erzählt die Vorgeschichte einer Information, deren Übergabe 1977 den Ausgangspunkt bildete. Anders als die Hauptreihe kommt er ohne Jedi, ohne Familiengeheimnis und weitgehend ohne die Macht aus — es ist ein Kriegsfilm, in dem niemand mit einem Sieg rechnet.
Entstehungsgeschichte
Der Film war der erste Ableger außerhalb der nummerierten Reihe. Gareth Edwards, zuvor mit "Monsters" und "Godzilla" hervorgetreten, führte Regie; Chris Weitz und Tony Gilroy schrieben das Drehbuch.
Nach abgeschlossenen Dreharbeiten ordnete Disney umfangreiche Nachdrehs an — geschätzt rund vierzig Prozent des Films wurden neu gedreht oder umgeschnitten. Tony Gilroy übernahm dafür eine leitende Rolle. Der wesentliche Unterschied betrifft das letzte Drittel: In den frühen Trailern sind mehrere Szenen zu sehen, die im fertigen Film nicht vorkommen. Der Schluss, in dem die Hauptfiguren sterben, blieb dabei erhalten und war von Anfang an so angelegt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde unter anderem in Jordanien, auf den Malediven und in Island. Edwards setzte auf gebaute Kulissen und Modelle in der Tradition der ursprünglichen Filme; die Kamera arbeitet häufig mit Handführung und Teleobjektiven, um den Eindruck einer Kriegsreportage zu erzeugen.
Peter Cushing, Darsteller des Großmoff Tarkin, war 1994 gestorben. Für seinen Auftritt setzte die Produktion ein digitales Abbild auf den Darsteller Guy Henry — technisch aufwendig und ethisch breit diskutiert, weil ein Verstorbener über Jahrzehnte hinweg eine neue Rolle spielt. Ähnlich wurde die junge Leia für die Schlussaufnahme umgesetzt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein und war für zwei Oscars nominiert.
Er gilt als der eigenständigste Film der Disney-Ära und wird häufig als Beleg angeführt, dass die Marke auch außerhalb der Skywalker-Handlung trägt. Seine Schlusssequenz mit Darth Vader im Korridor gehört zu den meistzitierten Szenen der Reihe. Nachwirkung entfaltete er zudem über die Serie "Andor", die eine seiner Nebenfiguren ausbaut und von der Kritik als beste Star-Wars-Produktion überhaupt aufgenommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Felicity Jones als Jyn Erso
- Diego Luna als Cassian Andor
- Alan Tudyk als K-2SO
- Donnie Yen als Chirrut Imwe
- Jiang Wen als Baze Malbus
- Ben Mendelsohn als Orson Krennic
- Guy Henry als Governor Tarkin
- Forest Whitaker als Saw Gerrera
- Riz Ahmed als Bodhi Rook
- Mads Mikkelsen als Galen Erso
Weitere Filme von Gareth Edwards
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.