Geheimaktion Crossbow (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Anderson |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm, Thriller |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-04-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 115.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Dezember 1942 erreichen den britischen Geheimdienst Berichte über eine neue deutsche Waffe von verheerender Wirkung. Winston Churchills wissenschaftlicher Berater, Professor Lindemann, hält die Hinweise für unglaubwürdig, und die Alliierten neigen zunächst dazu, die Meldungen als Täuschungsversuch abzutun. Tatsächlich aber arbeiten Wissenschaftler unter General Ziemann in der geheimen Basis Peenemünde an der Ostsee an neuartigen fliegenden Bomben. Um die genaue Natur dieser Forschung aufzuklären und die Anlage zerstören zu können, werden drei Agenten aus den Reihen der alliierten Streitkräfte ausgewählt. Die Männer verfügen über wissenschaftliche Ausbildung und Sprachkenntnisse und sollen sich als deutschsprachige Ingenieure ausgeben, die den Nazis nahestehen – Männer, die in Wirklichkeit bereits tot sind, was den deutschen Stellen in ihrer Suche nach Ballistik-Experten offenbar entgangen ist.
Entstehungsgeschichte
Michael Anderson führte 1965 bei diesem Kriegsfilm Regie, der Drama- und Thriller-Elemente verbindet. In den Hauptrollen stehen Sophia Loren, George Peppard, Trevor Howard und John Mills. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und Thriller passt zum Stoff: Es geht nicht um offene Schlachten, sondern um Täuschung, Spionage und die Frage, wem man in einer Situation voller Fehlinformationen Glauben schenken darf. Dass die eingeschleusten Agenten die Identität toter Männer annehmen, verstärkt den Thriller-Charakter zusätzlich, denn die Spannung entsteht aus der ständigen Gefahr der Entdeckung. Die Besetzung mit vier bekannten Namen aus unterschiedlichen nationalen Kinotraditionen deutet auf eine internationale Ausrichtung der Erzählung hin, die sowohl das britische Militär als auch die Geheimdienstoperation selbst in den Mittelpunkt stellt. Der historische Hintergrund der Waffenentwicklung liefert dabei den Rahmen für die eigentliche Agentengeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überwältigend aufgenommenes Werk seines Genres beschreiben. Der Abstand zur Gegenwart beträgt inzwischen sechzig Jahre, was den Film klar in die Reihe der Kriegsfilme der 1960er Jahre einordnet, die sich mit Geheimdienstoperationen des Zweiten Weltkriegs beschäftigten. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die weniger auf Actionsequenzen als auf die Spannung des Täuschungsspiels setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophia Loren als Nora Van Ostamgen
- George Peppard als Lt. John Curtis
- Trevor Howard als Professor Lindemann
- John Mills als General Boyd
- Richard Johnson als Duncan Sandys
- Tom Courtenay als Robert Henshaw
- Jeremy Kemp als Captain Phil Bradley
- Anthony Quayle als Bamford
- Lilli Palmer als Frieda
- Paul Henreid als General Ziemann
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Verfügbarkeit
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