John Mills
Werdegang
Sir John Mills wurde am 22. Februar 1908 in Felixstowe, Suffolk, geboren und starb am 23. April 2005 in Denham. Nach einer kurzen Anstellung im Handelswesen begann er 1927 seine Schauspielkarriere auf Londoner Bühnen, 1932 gab er sein Filmdebüt in der Komödie „The Midshipmaid". In den 1930er-Jahren spielte er häufig in mit wenig Aufwand produzierten Filmen jugendliche Helden, bekannter wurden „Tudor Rose" (1936) und „Auf Wiedersehen, Mr. Chips" (1939). Während der Kriegsjahre wirkte er in britischen Propagandafilmen wie „In Which We Serve" mit. 1946 brachte ihm die Hauptrolle des Pip in David Leans „Geheimnisvolle Erbschaft" internationale Anerkennung. Es folgten weitere Erfolge in Großbritannien, darunter „Scotts letzte Fahrt", „Die Bombe im U-Bahnschacht", „Herr im Haus bin ich" und „Im Schatten der Zitadelle". 1960 wurde er für „Einst ein Held" mit dem Coppa Volpi ausgezeichnet. In den 1960ern trat er vermehrt in internationalen Produktionen auf und führte 1965 bei „Sky West And Crooked" auch Regie. 1971 erhielt er für „Ryans Tochter" den Golden Globe und den Oscar als bester Nebendarsteller. 1982 übernahm er in „Gandhi" eine Nebenrolle. Trotz einer Alterserblindung ab 1990 blieb er bis in sein Todesjahr schauspielerisch aktiv, unter anderem im Kurzfilm „Lights2".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Filme mit John Mills als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel reichen von 1939 bis 1998 und decken damit eine Zeitspanne von 59 Jahren ab – der erste Titel entstand 31 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 90 Jahre danach. Die Genres sind breit gestreut und umfassen Kriegsfilm, Drama, Liebesfilm, Komödie, Fantasy, Historie, Abenteuer, Familie, Thriller und Animation, darunter „Auf Wiedersehen, Mr. Chips", „Geheimnisvolle Erbschaft", „In Which We Serve", „Ryans Tochter" und „Wenn der Wind weht".
Einordnung
Die elf gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,1 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die Bewertungen liegen damit insgesamt in einem soliden bis guten Bereich, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Der zeitliche Bogen von fast sechs Jahrzehnten zwischen ältestem und jüngstem Titel zeigt eine über sehr lange Zeit konstante Präsenz im Katalog.
Filmografie