Gardenia - Eine Frau will vergessen (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-03-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (104 Stimmen) |
Worum es geht
Norah Larkin arbeitet als Telefonistin und wartet auf die Rückkehr ihres Verlobten John, der im Ausland Dienst tut. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erreicht sie ein Brief, in dem John die Verlobung löst. Aufgelöst nimmt sie einen Anruf entgegen, der eigentlich ihrer Mitbewohnerin gilt: Harry Prebble, ein Kollege mit einem Faible für hübsche Frauen, lädt sie versehentlich zum Essen ein. Norah sagt in ihrer Verzweiflung zu, und der Abend im Lokal "Blue Gardenia" nimmt eine bedrohliche Wendung. Harry bringt sie in seine Wohnung, wird übergriffig, und Norah wehrt sich mit einem Schürhaken, ehe sie flüchtet und dabei ihre Schuhe sowie eine blaue Gardenie zurücklässt. Am nächsten Morgen kann sie sich an nichts mehr erinnern.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1953 unter der Regie von Fritz Lang. In den Hauptrollen sind Anne Baxter, Richard Conte, Ann Sothern und Raymond Burr zu sehen. Er ist als Krimi mit Mystery-Einschlag angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriminalgeschichte und mysteriösem Erinnerungsverlust legt eine Erzählung an, die bewusst mit Unsicherheit spielt: Die Hauptfigur selbst weiß nicht, was in der fraglichen Nacht geschehen ist, und das Publikum erfährt die Ereignisse aus ihrer lückenhaften Perspektive. Die Besetzung mit Anne Baxter in der Rolle der Norah und Raymond Burr als Harry deutet auf ein Kammerspiel aus Verführung, Machtgefälle und Schuldfrage hin, das sich stärker um psychologische Verunsicherung als um klassische Ermittlungsarbeit dreht. Dass die Handlung an einem einzigen entscheidenden Abend kippt, unterstreicht den Fokus auf einen Moment der Verzweiflung mit weitreichenden Folgen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht herausragenden Bereich der Publikumsbewertung. Seit der Entstehung 1953 sind über siebzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich in die frühe Phase des Kriminalfilms der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb dieses Genreumfelds steht er für eine Spielart, die weniger auf äußere Spannung als auf die innere Zerrissenheit der Hauptfigur setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Anne Baxter als Norah Larkin
- Richard Conte als Casey Mayo
- Ann Sothern als Crystal Carpenter
- Raymond Burr als Harry Prebble
- Jeff Donnell als Sally Ellis
- Richard Erdman als Al
- George Reeves als Sam Haynes
- Ruth Storey als Rose Miller
- Ray Walker als Homer
- Nat King Cole als Nat King Cole
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Verfügbarkeit
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