Frau im Mond (1929)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Liebesfilm |
| Laufzeit | 170 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1929-10-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (119 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Professor Georg Manfeldt ist überzeugt, dass sich auf der erdabgewandten Seite des Mondes Wasser, Sauerstoff und große Goldvorkommen befinden. In der Wissenschaft erntet er dafür nur Ablehnung und Spott. Einzig der Ingenieur und Flugwerftbesitzer Wolf Helius schenkt ihm Glauben. Zusammen mit dem Ingenieur Windegger und dessen Verlobter, der Astronomiestudentin Friede Velten, treibt Helius den Bau eines Raketenschiffs voran. In den Helius-Werften entsteht die „Friede“, mit der die vier schließlich zum Mond aufbrechen wollen. Wie die Expedition verläuft, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Frau im Mond“ entstand 1929 unter der Regie von Fritz Lang. Der Film verbindet Drama, Science-Fiction und Liebesgeschichte und versammelt Willy Fritsch, Gerda Maurus, Klaus Pohl und Fritz Rasp in den zentralen Rollen. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Science-Fiction und Liebesfilm zeigt, dass es hier nicht allein um technische Spekulation geht, sondern um menschliche Beziehungen im Umfeld eines wissenschaftlichen Wagnisses. Die Konstellation aus einem verlachten Visionär, einem gläubigen Financier und einem Paar, das gemeinsam mit ihm aufbricht, deutet ein Geflecht aus Ehrgeiz, Zuneigung und Rivalität an, das sich erst im Verlauf der Reise entfalten kann. Dass die Geschichte bereits vor dem eigentlichen Aufbruch viel Raum auf die Planung und den Bau des Raumschiffs verwendet, verweist auf ein Erzählinteresse an der Vorbereitung als eigenständigem Spannungsmoment, nicht nur an der Ankunft auf dem Mond selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt „Frau im Mond“ zu den Titeln, die eine kleine, aber recht wohlwollende Anhängerschaft gefunden haben. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1929 und heute liegen deutlich mehr als neunzig Jahre, was den Film zu einem der ältesten Beiträge im Science-Fiction-Genre überhaupt macht, entstanden lange bevor sich dessen filmische Konventionen etabliert hatten. Innerhalb der Stummfilmzeit markiert er einen Versuch, wissenschaftliche Spekulation und persönliches Drama in einem gemeinsamen Rahmen zu erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Willy Fritsch als Wolf Helius
- Gerda Maurus als Friede Velten
- Klaus Pohl als Georg Manfeldt
- Fritz Rasp als Walt Turner
- Gustav von Wangenheim als Hans Windegger
- Tilla Durieux als Fünf Gehirne und Scheckbücher
- Margarete Kupfer als Frau Hippolt
- Alexa von Porembsky als Veilchenverkäuferin
- Gerhard Dammann als Werkmeister
- Heinrich Gotho als Mieter
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Verfügbarkeit
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