Frankenstein trifft den Wolfsmenschen (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy William Neill |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 74 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-03-12 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (230 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Grabräuber öffnen einen Sarg, in dem Lawrence Stewart Talbot seit vier Jahren ruhen soll – und finden ihn keineswegs tot. Auf ihm liegt der Fluch des Werwolfs. Als Larry im Krankenhaus erwacht, glaubt man ihm die Geschichte von seiner Verwandlung nicht und hält ihn für geisteskrank. Er befreit sich aus der Zwangsjacke und flieht zur alten Zigeunerin Maleva, die einzige, die ihm noch beisteht. Gemeinsam reisen sie nach Vasaria, weil Larry hofft, dass Dr. Frankenstein ihn von seinem Fluch erlösen kann. Doch der Wissenschaftler ist tot, und Larry findet nur dessen Ungeheuer vor. Über Frankensteins Tochter versucht er, an die geheimen Aufzeichnungen zu gelangen, in der Hoffnung, im Tod endlich Ruhe zu finden. Dr. Frank Mannering will helfen, beide Kreaturen zu vernichten – wie weit ihm das gelingt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1943 unter der Regie von Roy William Neill und vereint Horror mit Science-Fiction-Elementen. In den Hauptrollen sind Lon Chaney Jr. als Larry Talbot, Bela Lugosi, Patric Knowles und Ilona Massey zu sehen.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel verspricht das Zusammentreffen zweier eigenständiger Schreckensfiguren, und die Handlung liefert genau das: eine Reise, die den fluchgeplagten Werwolf mit dem künstlich geschaffenen Monster zusammenführt. Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich in der Grundidee, dass wissenschaftliche Aufzeichnungen als möglicher Schlüssel zur Erlösung eines übernatürlichen Fluchs dienen sollen. Figuren wie Maleva, die zwischen Aberglauben und Anteilnahme steht, und Dr. Mannering, der als rationaler Gegenspieler auftritt, verdeutlichen die Spannung zwischen Wissenschaft und Mystik, die den Kern der Geschichte bildet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 228 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1943 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühzeit der klassischen Horror-Crossover-Filme stellt, in denen bekannte Monsterfiguren aus verschiedenen Reihen aufeinandertrafen. Innerhalb dieses Genrezweigs markiert er einen frühen Versuch, zwei eigenständige Schreckensmythen zu einer gemeinsamen Erzählung zu verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lon Chaney Jr. als Lawrence 'Larry' Stewart Talbot / The Wolf Man
- Bela Lugosi als The Frankenstein Monster
- Patric Knowles als Dr. Frank Mannering
- Ilona Massey als Baroness Elsa Frankenstein
- Maria Ouspenskaya als Maleva the Gypsy
- Dennis Hoey als Inspector Owen
- Lionel Atwill als Mayor of Vasaria
- Rex Evans als Vazec the Innkeeper
- Dwight Frye als Rudi a Vasarian
- Don Barclay als Franzec a Vasarian
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Verfügbarkeit
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