Das Haus des Schreckens (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy William Neill |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-03-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem abgelegenen Haus in Schottland, das im Dorf nur „das Haus des Schreckens“ genannt wird, trifft sich eine Runde von Männern, die sich im „Klub der guten Kameraden“ zusammengeschlossen haben. Zwei ihrer Mitglieder sind bereits gestorben, nachdem sie Umschläge mit Orangenkernen erhalten hatten. Da die Männer sich gegenseitig als Begünstigte ihrer hohen Lebensversicherungen eingesetzt haben, schaltet sich die Versicherung ein und bittet Sherlock Holmes um Hilfe. Zusammen mit Watson reist er zum Haus, wo die verbliebenen Klubmitglieder als Gäste eines Kameraden wohnen. Jeden Abend beim Dinner verteilt die Haushälterin einen Brief mit Orangenkernen an eines der Mitglieder, deren Zahl jeweils der noch lebenden Klubmitglieder entspricht. Trotz aller Wachsamkeit sterben die Empfänger kurz darauf, und ihre Leichen sind danach nicht mehr eindeutig zu identifizieren.
Entstehungsgeschichte
„Das Haus des Schreckens“ entstand 1945 unter der Regie von Roy William Neill. In den Hauptrollen sind Basil Rathbone, Nigel Bruce, Aubrey Mather und Paul Cavanagh zu sehen, Rathbone und Bruce als Holmes und Watson.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Elemente des Krimis mit Mystery- und Thriller-Momenten: ein abgeschiedenes Haus, ein ritualisiertes Todeszeichen und Leichen, die sich nicht mehr eindeutig zuordnen lassen, sorgen für eine Grundstimmung zwischen rationaler Ermittlung und unheimlicher Bedrohung. Die Konstellation aus gegenseitig begünstigten Lebensversicherungen gibt der Rätselstruktur ein klares Motiv-Gerüst, während die wiederkehrende Zustellung der Orangenkerne als ein Countdown funktioniert, der die Spannung von einer Figur zur nächsten weiterreicht. Die Handlung ist so angelegt, dass die Ermittler trotz direkter Beobachtung nichts verhindern können – ein Kunstgriff, der die Undurchsichtigkeit des Falls unterstreicht, ohne dass dafür übernatürliche Erklärungen nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 80 Jahre vergangen, was ihn als frühen Beitrag zur filmischen Holmes-Tradition der 1940er Jahre einordnet. Innerhalb der Mystery- und Krimi-Reihen jener Zeit steht er als ein Beispiel für die Verbindung von klassischer Rätselstruktur und atmosphärischer Bedrohung.
Bilder





Besetzung & Stab
- Basil Rathbone als Sherlock Holmes
- Nigel Bruce als Dr. John Watson
- Aubrey Mather als Alastair
- Paul Cavanagh als Simon Merrivale
- Dennis Hoey als Inspector Lestrade
- Harry Cording als John Simpson
- Holmes Herbert als Alan Cosgrave
- Sally Shepherd als Mrs. Monteith
- Gavin Muir als Chalmers
- Florette Hillier als Alison MacGregor
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Verfügbarkeit
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