Flucht aus Absolom (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Campbell |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.340.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (507 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2022: John Robbins, wegen Mordverdachts verurteilt, soll psychisch gebrochen werden. Man steckt ihn in ein sadistisches Privatgefängnis und foltert ihn – vergeblich. Also setzt man ihn aus, auf einem gnadenlosen Archipel mitten im Ozean. Die Gefangenen dort haben sich in zwei Lager gespalten: Den wenigen Friedfertigen steht eine mordende Horde übelster Gestalten gegenüber. Für Robbins beginnt eine Hetzjagd auf Leben und Tod, in der es keine Mauern mehr gibt, aber auch keinen Ausweg.
Entstehungsgeschichte
Martin Campbell hat den Film 1994 inszeniert. Ray Liotta, Lance Henriksen, Stuart Wilson und Kevin Dillon führen die Besetzung an, eine reine Männerriege, die zur Welt einer Gefangeneninsel passt. Mit einer Freigabe ab 18 Jahren gehört der Film in die harte Ecke seines Genres. Der englische Titel „No Escape“ benennt die Lage schlichter als der deutsche, der die Insel beim Namen nennt: Absolom.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Action, Drama, Science Fiction und Thriller. Die Science Fiction liefert dabei nur den Rahmen, ein nahes Zukunftsjahr und ein privat betriebenes Gefängnis; der Kern ist eine Überlebensgeschichte. Die Insel funktioniert als geschlossenes System, in dem die Gesellschaft von außen keine Rolle mehr spielt und die Gefangenen ihre eigene Ordnung bilden. Die Teilung in zwei Lager, Friedfertige und Mörder, gibt der Geschichte einen moralischen Konflikt, der über die bloße Flucht hinausgeht: Robbins muss sich nicht nur retten, sondern auch entscheiden, wohin er gehört. Dass er als Verurteilter, dessen Schuld nur als Verdacht gilt, unter Schuldige gerät, verleiht dem Actiondrama eine zusätzliche Ebene.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten liegt die Bewertung leicht über dem Mittel, gestützt auf einige hundert Stimmen. Der Film ist 32 Jahre alt, und sein Zukunftsjahr 2022 liegt inzwischen selbst vier Jahre zurück – ein Umstand, der ihn heute als Zeitdokument seiner eigenen Zukunftsvorstellung lesbar macht. Im Genre des Gefängnis- und Überlebensfilms steht er für die Variante, die den Kerker durch eine Insel ersetzt und die Wächter durch die Gefangenen selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Liotta als Capt. J.T. Robbins
- Lance Henriksen als The Father
- Stuart Wilson als Walter Marek
- Kevin Dillon als Casey
- Kevin J. O'Connor als Stephano
- Don Henderson als Killian
- Ian McNeice als King
- Jack Shepherd als Dysart
- Michael Lerner als Warden
- Ernie Hudson als Hawkins
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Verfügbarkeit
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