Martin Campbell
Werdegang
Martin Campbell wurde am 24. Oktober 1943 geboren und ist ein neuseeländischer Regisseur. Er zog nach London, wo er zunächst als Kameramann arbeitete, bevor er die britischen Produktionen „Black Joy“ (1977) und „Scum“ (1979) produzierte. Sein Regiedebüt gab er bei der Polizeiserie „The Professionals“ (1977), gefolgt von Arbeiten an „Shoestring“ und „Minder“. Mitte der 1980er-Jahre inszenierte er den Fernsehfilm „Reilly: Ace of Spies“ sowie die BBC-Miniserie „Edge of Darkness“, für die er sechs BAFTA Awards erhielt. Mit „Criminal Law“ gelang ihm der Sprung nach Hollywood, wo unter anderem „Defenseless“, „No Escape“ und Episoden der Serien „Cast a Deadly Spell“ und „Homicide: Life on the Street“ entstanden. Bekannt wurde er vor allem als Regisseur von „GoldenEye“ mit Pierce Brosnan und „Casino Royale“ mit Daniel Craig, die jeweils den Auftakt einer neuen Bond-Ära markierten. Auch das Liebesdrama „Beyond Borders“ mit Angelina Jolie und Clive Owen zählt zu seinen amerikanischen Arbeiten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 17 Titel von Martin Campbell als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme. Sie decken einen Zeitraum von 1989 bis 2025 ab, also 36 Jahre, was 46 bzw. 82 Jahren Abstand zu seinem Geburtsjahr entspricht. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Action, Abenteuer und Thriller über Krimi, Mystery und Fantasy bis zu Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm, Science Fiction und Western, ergänzt um einzelne Komödien und Horrorelemente. Zu den vertretenen Titeln zählen „Casino Royale“, „GoldenEye“, „Die Maske des Zorro“, „Vertical Limit“, „Green Lantern“ sowie neuere Arbeiten wie „Cleaner“ und „Dirty Angels“.
Einordnung
Die Bewertungen der 17 Titel liegen zwischen 5,2 und 8,0 von 10, im Schnitt bei 6,5. Die höchsten Werte erreichen „Casino Royale“ mit 8,0 und „James Bond 007 – Casino Royale“ mit 7,6, während neuere Produktionen wie „Cleaner“ im unteren Bereich der Skala liegen. Zwischen dem ältesten Titel „Der Frauenmörder“ von 1989 und dem jüngsten Titel „Cleaner“ von 2025 liegen 36 Jahre kontinuierlicher Regiearbeit im Film.
Filmografie (Regie)