Five Broken Cameras (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Davidi |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-23 |
| Einspielergebnis | 108.541 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alles beginnt mit einer Geburt: Emad Burnat, Landwirt im palästinensischen Dorf Bil'in, kauft sich 2005 eine Kamera, um die ersten Lebensmonate seines vierten Sohnes Gibreel festzuhalten. Doch die Kamera bleibt nicht bei familiären Szenen. Während israelische Streitkräfte begonnen haben, Land für den Bau neuer Siedlungen zu beanspruchen, wird Emad zum Chronisten eines Konflikts, der sein Dorf über Jahre begleitet. Olivenbäume werden gerodet, eine Mauer entsteht, Menschen kommen zu Schaden. Fünf Kameras nacheinander werden dabei zerstört, jede von ihnen Zeugnis eines Abschnitts dieser Auseinandersetzung. Der Film verfolgt, wie sich aus privaten Aufnahmen ein fortlaufendes Bild von Widerstand, Verlust und Alltag unter diesen Bedingungen zusammensetzt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Emad Burnat, der zugleich als Protagonist und mit seiner Kamera als Erzähler des Films fungiert. Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2011. Vor der Kamera stehen neben Emad Burnat selbst seine Frau Soraya Burnat sowie die Söhne Gibreel und Mohammed Burnat, die als Familie im Zentrum der Aufnahmen stehen.
Hinter den Kulissen
Als Verbindung aus Kriegsfilm und Dokumentarfilm setzt der Titel nicht auf nachgestellte Szenen, sondern auf über Jahre gesammeltes eigenes Material. Die Konstruktion über fünf Kameras, jede mit eigener Geschichte, gibt der Erzählung eine klare zeitliche Gliederung und macht das Voranschreiten des Konflikts unmittelbar erfahrbar. Dass die Kamera von einem Familienvater aus dem Dorf selbst geführt wird, verschiebt die Perspektive weg von einer distanzierten Beobachtung hin zu einer Innensicht, in der private Momente und kollektives Geschehen ineinandergreifen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Bild der Rezeption ab. Seit der Entstehung des Films sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Blick auf die gezeigten Ereignisse zusätzlich historisch einordnet. Innerhalb dokumentarischer Auseinandersetzungen mit gewaltsamen Konflikten steht der Film durch seine persönliche, über Jahre selbst gefilmte Perspektive für einen unmittelbaren, aus dem Alltag heraus entwickelten Zugang zum Thema.
Bilder




Besetzung & Stab
- Emad Burnat als Himself (Narrator)
- Soraya Burnat als Herself (Emad's wife)
- Gibreel Burnat als Himself (Emad's 4th son)
- Mohammed Burnat als Himself (Emad's 1st son)
- Yasin Burnat als Himself (Emad's 2nd son)
- Taki-Ydin Burnat als Himself (Emad's 3rd son)
- Muhammad Burnat als Himself (Emad's Father)
- Intisar Burnat als Herself (Emad's mother)
- Bassem Abu-Rahma "Phil" als Himself (Emad's friend)
- Adeeb Abu-Rahma als Himself (Emad's friend)
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Verfügbarkeit
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