Emad Burnat
Werdegang
Emad Burnat wurde 1971 geboren und arbeitete als palästinensischer Landwirt, bevor er als Filmemacher bekannt wurde. Bekanntheit erlangte er mit seiner Dokumentation „5 Broken Cameras", einem persönlichen Bericht über das Leben und die Proteste in Bil'in, einem Dorf im Westjordanland nahe israelischer Siedlungen. Der Film ist in Kapitel gegliedert, die sich jeweils um die Zerstörung einer seiner Kameras drehen, und begleitet über fünf Jahre hinweg die Umwälzungen im Dorf und in seiner Familie. Er entstand als palästinensisch-israelisch-französische Koproduktion, gemeinsam mit dem israelischen Filmemacher Guy Davidi realisiert. Diese Zusammenarbeit sorgte innerhalb der palästinensischen Gemeinschaft für Diskussionen im Zusammenhang mit dem Boykott gegen Israel, wobei sich Kontroversen vor allem daran entzündeten, dass Israel den Film nach seiner Oscar-Nominierung 2012 als eigenen reklamierte. Burnat gilt als erster Palästinenser, der für den Academy Award in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Emad Burnat mit einem einzigen Titel vertreten: „Five Broken Cameras" aus dem Jahr 2011, eine Produktion, die den Genres Kriegsfilm und Dokumentarfilm zugeordnet ist. Der Titel entstand vierzig Jahre nach seiner Geburt und ist der einzige Film, der bei uns unter seinem Namen verzeichnet ist. Serien sind nicht enthalten.
Einordnung
Mit nur einem Titel lässt sich aus den vorliegenden Zahlen kein Karriereverlauf ablesen, sondern lediglich ein einzelner Wert. „Five Broken Cameras" erreicht bei uns eine Bewertung von 7,5 von 10, was für diesen einzigen Beitrag im Katalog eine positive Aufnahme darstellt. Da der Film sowohl der erste als auch der letzte hinterlegte Titel ist, ergibt sich keine zeitliche Entwicklung innerhalb unserer Datenbasis.