Finale in Berlin (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Hamilton |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-12-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harry Palmer, ein ehemaliger Armeekorporal, der sich seine Haftstrafe durch Spionagedienste für die britische Krone erspart hat, wird nach Berlin geschickt. Dort soll er einem abtrünnigen russischen General aus einer prekären Lage helfen. Palmer, der den Auftrag nur widerwillig übernimmt, inszeniert eine Beerdigung, um dem General die Flucht zu ermöglichen. Doch die Sache gerät aus den Fugen: Der falsche Leichnam wird aus Russland transportiert, und Palmer muss inmitten des geteilten Berlins die Übersicht behalten, während er sich zwischendurch auch von weiblicher Gesellschaft ablenken lässt.
Entstehungsgeschichte
"Finale in Berlin" entstand 1966 unter der Regie von Guy Hamilton. In den Hauptrollen agieren Michael Caine als Harry Palmer, Paul Hubschmid, Oskar Homolka und Eva Renzi. Der Film ist als Thriller angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Spionage mit einer Fluchtinszenierung, die als Beerdigung getarnt wird – ein Kniff, der dem Film seinen makabren Unterton gibt und die Grenze zwischen Täuschung und Ernstfall verschwimmen lässt. Dass der falsche Leichnam transportiert wird, treibt die Handlung in ein Verwechslungsspiel, das den nüchternen, desillusionierten Charakter von Palmer als Gegenpol zur klassischen Agentenfigur unterstreicht. Die Ansiedlung in Berlin, mit seiner geteilten Struktur, liefert den thematischen Rahmen für ein Spiel aus Loyalität, Misstrauen und Täuschung, das nicht auf spektakuläre Action, sondern auf Atmosphäre und Kalkül setzt. Die Besetzung mit Michael Caine, Paul Hubschmid, Oskar Homolka und Eva Renzi bringt internationale Gesichter zusammen, was zur Ost-West-Thematik passt, ohne dass der Text darüber hinausgehende Schlüsse zulässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich "Finale in Berlin" im soliden Mittelfeld des Genres. Seit der Veröffentlichung 1966 sind inzwischen weit mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase der Kinospionagefilme mit Michael Caine einordnet. Innerhalb des Thriller-Genres steht er für eine kühlere, weniger glamouröse Spielart der Agentengeschichte, die stärker auf Zwischentöne als auf große Wendungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Caine als Harry Palmer
- Paul Hubschmid als Johnnie Vulkan
- Oskar Homolka als Colonel Stok
- Eva Renzi als Samantha Steel
- Guy Doleman als Ross
- Hugh Burden als Hallam
- Heinz Schubert als Aaron Levine
- Wolfgang Völz als Werner
- Thomas Holtzmann als Reinhardt
- Günter Meisner als Kreutzman
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Verfügbarkeit
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