Eva Renzi
Werdegang
Eva Renzi wurde am 3. November 1944 geboren, als Tochter einer 17-jährigen Französin und eines 49-jährigen Dänen. Ihre Kindheit war geprägt von schwierigen Verhältnissen: Die Eltern ließen sich scheiden, als sie drei Jahre alt war, und ihre Mutter brachte sie in ein von Nonnen geführtes Waisenhaus. Mit 14 Jahren kehrte sie zu ihrem Vater zurück, der sie nach eigenen Worten täglich brutal schlug. Diese Zeit war so belastend, dass sie zwei Selbstmordversuche unternahm, bevor sie mit 17 Jahren von zu Hause auszog, um eine Schauspielkarriere zu verfolgen. Die Schauspiellehrerin Else Bongers förderte sie, während Eva Renzi ihren Lebensunterhalt zunächst als Model, Telefonistin und Kellnerin verdiente. Ende 1961 gab sie ihr Bühnendebüt. 1964 wurde sie Mitglied der Freien Volksbühne Berlin, wo sie der Regisseur Erwin Piscator für die Rolle der „Elektra" engagierte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme von Eva Renzi vertreten, beide aus dem Bereich Horror, Mystery und Thriller. Sie erschienen zwischen 1966 und 1970, also innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren. Der erste Titel, „Finale in Berlin", stammt von 1966, entstanden 22 Jahre nach ihrer Geburt. Der zweite, „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe", folgte 1970, 26 Jahre nach ihrer Geburt. Serien sind bei uns keine verzeichnet, es handelt sich ausschließlich um Filme.
Einordnung
Die beiden Titel liegen bei unseren Bewertungen bei 7,1 und 6,4, im Schnitt bei 6,8 von 10. Beide Filme fallen damit in einen soliden bis guten Bereich, ohne dass einer deutlich abfällt. Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Titeln beträgt lediglich vier Jahre, was auf eine kurze, aber genrekonzentrierte Phase innerhalb ihrer im Katalog erfassten Filmografie hindeutet.