Felon (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ric Roman Waugh |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller, Action |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.021 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Bauarbeiter Porter stellt in seinem Haus einen Einbrecher und zögert nicht, ihn mit einer Baseballkeule niederzustrecken. Der entscheidende Hieb trifft den Dieb allerdings erst draußen auf der Straße, und aus der Notwehr wird juristisch etwas anderes: Porter wird wegen Totschlags zu drei Jahren Haft verurteilt.
Damit endet der Fall nicht, sondern beginnt erst. Schon auf der Fahrt ins Gefängnis gerät Porter in einen Fememord unter Gangmitgliedern und wird hineingezogen. Aus den drei Jahren drohen nun neun bis lebenslänglich zu werden. Hilfe erhält er allein von seinem vierschrötigen Zellennachbarn, einem sechzehnfachen Mörder – ein Beistand, der ebenso viel Schutz wie Gefahr bedeutet.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2008, Regie führte Ric Roman Waugh. In den Hauptrollen sind Stephen Dorff, Val Kilmer, Harold Perrineau und Marisol Nichols zu sehen. Wer ihn sehen will, muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen hier aufeinander: Krimi, Drama, Thriller und Action. Die Reihenfolge beschreibt zugleich die Bewegung der Geschichte. Sie beginnt als Rechtsfall, wird zum Familien- und Gewissensdrama, verdichtet sich zur Bedrohungslage und endet in offener Auseinandersetzung.
Auffällig ist, dass die Anlage keinen Schuldigen im üblichen Sinn braucht. Die Tat selbst ist unstrittig, nur ihr Ort entscheidet über das Strafmaß; alles Weitere ergibt sich aus einem System, in dem ein Neuzugang sofort Position beziehen muss. Der Zellennachbar ist der Preis dafür, und die Erzählung macht kein Geheimnis daraus, was ein solcher Schutz kostet. Der Actionanteil bleibt dadurch an die Enge gebunden: Er entsteht nicht aus Verfolgungen im Freien, sondern aus Situationen, denen niemand ausweichen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen fällt das Urteil überdurchschnittlich aus und liegt spürbar über dem, was Gefängnisstoffe im Schnitt erreichen. Die Stimmenzahl bleibt begrenzt, das Bild innerhalb dieses Kreises jedoch geschlossen. Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als konzentrierter Vertreter eines Genres, das seine Wirkung aus Enge statt aus Schauwerten bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Dorff als Wade Porter
- Val Kilmer als John Smith
- Harold Perrineau als Lt. Jackson
- Marisol Nichols als Laura Porter
- Johnny Lewis als Snowman
- Nick Chinlund als Sgt. Roberts
- Anne Archer als Maggie
- Larnell Stovall als Viper
- Sam Shepard als Gordon
- Vincent Miller als Michael Porter
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Verfügbarkeit
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