Stephen Dorff
Werdegang
Stephen Dorff wurde 1973 in Atlanta geboren und stammt aus einer Familie, in der der Vater als bekannter Musikproduzent tätig war. Bereits als Jugendlicher übernahm er erste Film- und Fernsehrollen, unter anderem in den Serien „Diff'rent Strokes" und „Eine schrecklich nette Familie". Mit gerade 14 Jahren feierte er mit „Gate – Die Unterirdischen" einen ersten größeren Erfolg. 1992 machte er mit der Hauptrolle in „Im Glanz der Sonne" auf sich aufmerksam, seine bekannteste Rolle war 1998 die des Deacon Frost, Gegenspieler von Blade in der gleichnamigen Comicverfilmung. Er wurde zeitweise auch für die Hauptrolle in „Titanic" gehandelt, konnte danach jedoch längere Zeit nicht an frühere Erfolge anschließen und war vor allem in kleineren Produktionen zu sehen. Später etablierte er sich als Nebendarsteller in Filmen wie „World Trade Center" und „Public Enemies" und übernahm die Hauptrolle in Sofia Coppolas „Somewhere", der in Venedig einen Filmpreis erhielt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Stephen Dorff als Schauspieler verzeichnet, fast ausschließlich Filme, lediglich ein Serientitel ist darunter. Die Spanne reicht von 1987 bis 2025, also 38 Jahre, beginnend mit „Gate – Die Unterirdischen", das er bereits 14 Jahre nach seiner Geburt drehte, bis zu „Gunslingers" aus dem Jahr 2025, im Alter von 52 Jahren. Die Genres sind breit gestreut und reichen von Western, Action und Thriller über Drama und Krimi bis zu Horror, Fantasy, Science Fiction und Komödie, was auf eine vielseitige, genreübergreifende Laufbahn hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,1 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 6,0. Die höchsten Werte erreichen „Im Glanz der Sonne" (7,5) und „Old Henry" (7,3), während ein Großteil der übrigen Titel im mittleren Bereich zwischen 5,1 und 6,4 liegt. Damit zeigt sich ein insgesamt durchwachsenes, aber solides Bild über eine Karriere, die sich vom Ende der 1980er bis in die Gegenwart erstreckt.
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