eXistenZ (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-04-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.856.712 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (2.279 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein neues Videospiel kommt auf den Markt. Es heißt „eXistenZ“ und wird über eine organisch wirkende Konsole gespielt, die man am eigenen Körper anschließt — über einen künstlichen Eingang im Rückenmark, einen sogenannten Bioport. Wer spielt, betritt eine Parallelwelt, die absolut wirklich erscheint.
Allegra Geller, die Schöpferin des Spiels, ist zum Superstar der Szene aufgestiegen. Gemeinsam mit dem Grünschnabel Ted Pikul findet sie sich in ihrem eigenen Spiel wieder. Was davon Spiel ist und was Wirklichkeit, bleibt dabei unklar.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie steht David Cronenberg, das Erscheinungsjahr ist 1999. Zur Besetzung gehören Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Ian Holm und Willem Dafoe. Ab 16 Jahren freigegeben — eine Einstufung, die zu einem Stoff passt, der körperliche Eingriffe zum Bildmotiv macht.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Science-Fiction kommen zusammen, doch die Anlage zieht ihre Spannung weniger aus Verfolgung als aus Unsicherheit. Die technische Grundidee — eine Konsole, die am Körper andockt — verlegt das Spiel von der Maschine in den Menschen und macht jede Grenzziehung zwischen innen und außen unzuverlässig. Daraus folgt die Erzählform: Ebenen, die ineinandergeschoben sind, und eine Handlung, deren Stand sich nicht mehr eindeutig bestimmen lässt. Dass die Erfinderin selbst in ihrem Spiel steckt, schließt den Kreis; sie kennt die Regeln und ist ihnen doch ausgeliefert. Spiel und Film tragen denselben Namen — die Verwechslung ist Programm.
Einordnung & Wirkung
Bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen steht ein Schnitt von 6,8 von 10 — solide, mit einer Beteiligung, die eher auf ein interessiertes als auf ein breites Publikum hindeutet. 27 Jahre nach dem Erscheinen ist die Frage, die der Film stellt, nicht kleiner geworden: woran sich erkennen lässt, in welcher Ebene man sich gerade befindet. Innerhalb der Science-Fiction gehört der Titel zu den Arbeiten, die ihr Thema körperlich verhandeln, statt es rein visuell zu behaupten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Jason Leigh als Allegra Geller
- Jude Law als Ted Pikul
- Ian Holm als Kiri Vinokur
- Willem Dafoe als Gas
- Don McKellar als Yevgeny Nourish
- Callum Keith Rennie als Hugo Carlaw
- Christopher Eccleston als Seminar Leader
- Sarah Polley als Merle
- Robert A. Silverman als D'Arcy Nader
- Kris Lemche als Noel Dichter
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Verfügbarkeit
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