Erpressung (1929)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1929-07-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (288 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1929. Frank Webber arbeitet als Detektiv bei Scotland Yard und lässt seiner Freundin Alice White das Gefühl, hinter seinem Beruf zurückzustehen. Verletzt von dieser Nachrangigkeit, lässt sich Alice auf einen Abend mit einem eleganten, gut erzogenen Künstler ein, der sie in seine großzügige Wohnung einlädt. Was aus dieser Verabredung folgt, bleibt an dieser Stelle offen, doch schon die Ausgangslage – eine junge Frau zwischen Pflichtgefühl und Verlangen nach Aufmerksamkeit, ein Verlobter, der beruflich mit Verbrechen befasst ist – legt den Grundstein für eine Geschichte, in der private Verstrickung und Ermittlungsarbeit ineinandergreifen.
Entstehungsgeschichte
„Erpressung“ entstand 1929 unter der Regie von Alfred Hitchcock und ist im englischen Original als „Blackmail“ bekannt. In den Hauptrollen sind Anny Ondra als Alice White, Sara Allgood, Charles Paton und John Longden als Frank Webber zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama, Thriller und Krimi verweist auf eine Erzählung, die weniger auf äußere Action als auf innere Zwangslagen setzt: Schuld, Abhängigkeit und moralischer Druck stehen im Zentrum, nicht Verfolgungsjagden. Dass der Verlobte der Protagonistin selbst Ermittler ist, schafft eine doppelte Spannungsebene – die Handlung bewegt sich zwischen privatem Fehltritt und dem beruflichen Auftrag, genau solche Fehltritte aufzudecken. Diese Nähe von Liebesbeziehung und Strafverfolgung ist die tragende Konstruktion der Geschichte und deutet an, dass der Titel „Erpressung“ wörtlich zu verstehen ist: Als Druckmittel, das aus genau dieser Verstrickung erwächst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld der Bewertungen, wie es für einen Titel dieses Alters mit begrenztem, aber bestehendem Publikumsinteresse typisch ist. Zwischen der Entstehung 1929 und heute liegen fast einhundert Jahre, eine Zeitspanne, die den Film klar als frühes Werk des Tonfilmzeitalters ausweist. Innerhalb der Kombination aus Krimi, Drama und Thriller markiert er damit eine frühe Ausformung dieser Verbindung, lange bevor sich das Genre in seiner heutigen Form etablierte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anny Ondra als Alice White
- Sara Allgood als Mrs. White
- Charles Paton als Mr. White
- John Longden als Detective Frank Webber
- Donald Calthrop als Tracy
- Cyril Ritchard als The Artist
- Hannah Jones als The Landlady
- Harvey Braban als The Chief Inspector
- Ex-Det. Sergt. Bishop als The Detective Sergeant
- Alfred Hitchcock als Man on Subway (uncredited)
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Verfügbarkeit
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