Elle (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Verhoeven |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.341.534 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (2.034 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michèle Leblanc leitet eine Videospielfirma in Paris. Der Film beginnt mit einem Geräusch: Sie wird in ihrem eigenen Haus von einem Maskierten vergewaltigt.
Was danach nicht geschieht, ist der Gegenstand des Films. Michèle ruft nicht die Polizei, sondern räumt auf, bestellt Essen und geht am nächsten Tag ins Büro. Sie beginnt, die Männer in ihrem Umfeld zu prüfen, kauft sich eine Waffe und Pfefferspray — und als sie herausfindet, wer es war, wählt sie einen Weg, den weder das Publikum noch die Figuren um sie herum nachvollziehen können.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Philippe Djians Roman "Oh…" von 2012.
Paul Verhoeven führte Regie — seine Rückkehr nach zehn Jahren Pause und sein erster französischsprachiger Film. Zunächst waren amerikanische Darstellerinnen im Gespräch, darunter Nicole Kidman, Charlize Theron und Julianne Moore. Verhoeven hat den Wechsel nach Frankreich begründet: Es gebe nicht viele Frauenrollen, im amerikanischen Kino jedenfalls nicht.
Isabelle Huppert sagte im September 2014 zu und nannte Verhoeven einen der besten Regisseure der Welt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist bewusst schwer einzuordnen: Er behandelt eine Vergewaltigung, ohne sie zum Thema einer Aufarbeitung zu machen, und enthält zugleich Passagen, die als Komödie funktionieren — etwa das Weihnachtsessen, bei dem sämtliche Figuren am Tisch etwas voreinander verbergen.
Getragen wird das vollständig von Huppert, die ihrer Figur jede Erklärung verweigert.
Einordnung & Wirkung
Der Film wurde 2016 in Cannes gezeigt und von der Kritik gefeiert. Isabelle Huppert gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Drama und wurde für den Oscar nominiert; bei den Césars gewann der Film als bester Film.
Frankreich schickte ihn als Beitrag für den Oscar in der Sparte bester fremdsprachiger Film ins Rennen — er kam nicht einmal in die Vorauswahl von neun Filmen. Mehrere Medien führten das später als eine der auffälligsten Übergehungen in der Geschichte dieser Kategorie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Michèle
- Laurent Lafitte als Patrick
- Anne Consigny als Anna
- Charles Berling als Richard
- Virginie Efira als Rebecca
- Judith Magre als Irène
- Christian Berkel als Robert
- Jonas Bloquet als Vincent
- Alice Isaaz als Josie
- Vimala Pons als Hélène
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Verfügbarkeit
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