RoboCop (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Verhoeven |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 53.424.681 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (5.954 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Detroit steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Polizei wurde an den Konzern Omni Consumer Products verkauft, der die Innenstadt abreißen und neu bebauen will — was voraussetzt, dass die Verbrechensrate hoch genug bleibt, um niemanden zu stören.
Der Polizist Alex Murphy wird bei seinem ersten Einsatz in einem neuen Revier von einer Bande zerschossen. Der Konzern setzt aus dem, was übrig ist, RoboCop zusammen: eine Maschine mit drei Grundregeln und einer vierten, die geheim ist. Dass in ihr ein Mensch mit Erinnerungen steckt, war nicht vorgesehen.
Entstehungsgeschichte
Das Drehbuch schrieben Edward Neumeier und Michael Miner. Paul Verhoeven lehnte es zweimal ab, weil er den satirischen Ton nicht erkannte; erst seine Frau Martine überzeugte ihn, es noch einmal zu lesen — der Kern sei jemand, der seine Identität verliert.
Der Film ist durchsetzt mit erfundener Werbung und Nachrichtensendungen: Familienbrettspiele über Atomkrieg, Herzoperationen als Konsumgut, Katastrophenmeldungen im Plauderton. Diese Einschübe tragen die Satire genauso wie die Handlung.
Hinter den Kulissen
Peter Weller litt erheblich unter dem Anzug, der schwer und kaum beweglich war. Er hat die Dreharbeiten zu den schlimmsten seines Lebens gezählt; in der Hitze von Dallas verlor er darin täglich bis zu anderthalb Kilogramm.
Die amerikanische Prüfstelle vergab zunächst ein X, das einen regulären Kinostart unmöglich gemacht hätte. Nach rund acht Ablehnungen wurden Szenen gekürzt und die eingeschobenen Nachrichtenblöcke ergänzt, um den Ton aufzulockern; danach gab es ein R.
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget von 13,7 Millionen Dollar spielte der Film allein in den USA 53,4 Millionen ein und war der vierzehnterfolgreichste des Jahres 1987. Er gewann einen Oscar für den Tonschnitt.
Die Kritik lobte die Doppelbödigkeit und die Actionregie, war sich aber uneins, ob die Gewalt die Satire trägt oder überdeckt. Über die Jahre ist der Film als Kommentar zu Privatisierung und Konzernmacht eher gewachsen — die Verhältnisse, die er 1987 überzeichnete, wirken heute weniger übertrieben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Weller als Officer Alex J. Murphy / RoboCop
- Nancy Allen als Officer Anne Lewis
- Dan O'Herlihy als The Old Man
- Ronny Cox als Dick Jones
- Kurtwood Smith als Clarence Boddicker
- Miguel Ferrer als Bob Morton
- Robert DoQui als Sgt. Warren Reed
- Ray Wise als Leon Nash
- Felton Perry als Johnson
- Paul McCrane als Emil Antonowsky
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Verfügbarkeit
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