Einen Sommer lang (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Sommerfahrt auf dem Wasser bringt die Ballettschülerin Marie und den zurückhaltenden Henrik zusammen. Was als flüchtige Begegnung beginnt, wird zu einer intensiven, kurzen gemeinsamen Zeit, die durch Henriks Tod ein abruptes Ende findet. Zehn Jahre später hat sich Marie als Primaballerina einen Namen gemacht, doch die Vergangenheit meldet sich zurück: Ein Päckchen mit Henriks Tagebuch erreicht sie am Vortag einer Premiere. Die Erinnerungen holen sie ein, ein Streit mit ihrem Freund David treibt sie schließlich zurück an den Ort jenes Sommers, um Klarheit über ihre Gefühle zu finden.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1951 unter der Regie von Ingmar Bergman. In den Hauptrollen sind Maj-Britt Nilsson als Marie und Birger Malmsten als Henrik zu sehen, an ihrer Seite stehen Alf Kjellin und Annalisa Ericson. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt zwei Zeitebenen: einen Sommer der ersten Liebe und einen Gegenwartsmoment beruflichen Erfolgs, der von der Last der Erinnerung überschattet wird. Diese Konstruktion – ein Tagebuch als Auslöser, eine Rückkehr an einen bedeutsamen Ort – macht deutlich, dass es weniger um die äußere Handlung als um innere Auseinandersetzung geht. Die Einordnung als Drama und Liebesfilm passt zu diesem Aufbau: Romantik wird hier nicht als reines Glücksversprechen erzählt, sondern als etwas, das Spuren hinterlässt und über Jahre nachwirkt. Dass Marie als Tänzerin eingeführt wird, verleiht der Geschichte zusätzlich eine körperliche, ausdrucksstarke Ebene, auf der Gefühle sich zeigen, ohne ausgesprochen werden zu müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit rezipierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1951 sind mittlerweile 74 Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Werk innerhalb von Bergmans Schaffen macht, das die Grundthemen seines späteren Werks – Erinnerung, verlorene Liebe, seelische Introspektion – bereits erkennbar vorwegnimmt. Innerhalb des Liebesdramas der frühen 1950er Jahre steht er für eine Erzählweise, die emotionale Wucht über Rückblenden und Zeitversetzung entfaltet, statt auf lineare Zuspitzung zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maj-Britt Nilsson als Marie
- Birger Malmsten als Henrik
- Alf Kjellin als David Nyström
- Annalisa Ericson als Kaj
- Georg Funkquist als Uncle Erland
- Stig Olin als Ballet instructor
- Mimi Pollak als Mrs Calwagen
- Renée Björling als Aunt Elisabeth
- Gunnar Olsson als Priest
- Julia Cæsar als Maja
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Verfügbarkeit
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