Eine schwedische Liebesgeschichte (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Andersson |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-04-24 |
| TMDB-Bewertung | 7 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Blick genügt, und schon ist es passiert: Annika und Pär, beide fünfzehn, begegnen sich in einem Park, weil zwei Familien durch Zufall an benachbarten Tischen landen. Pärs Angehörige haben den kranken Großvater zu einem Picknick mitgebracht, Annikas Familie feiert den Geburtstag des Kindermädchens Eva. Die beiden Familien stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, doch das spielt für die Jugendlichen zunächst keine Rolle. Im Licht eines kurzen schwedischen Sommers gegen Ende der sechziger Jahre beginnt zwischen ihnen ein zaghaftes Annäherungsspiel, aus dem sich echte Zuneigung entwickelt. Je näher sich Annika und Pär kommen, desto deutlicher geraten sie in Kontakt mit der Welt der Erwachsenen um sie herum – einer Welt, die sich freizügig gibt, tatsächlich aber von Starrheit, Frustration und kleinen Absurditäten geprägt ist.
Entstehungsgeschichte
"Eine schwedische Liebesgeschichte" entstand 1970 unter der Regie von Roy Andersson. Die Hauptrollen der beiden Jugendlichen übernehmen Rolf Sohlman und Ann-Sofie Kylin, an ihrer Seite stehen Bertil Norström und Lennart Tellfelt. Der Film ist als Drama angelegt, das zugleich als Liebesfilm erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Das erste Verlieben zweier Teenager wird nicht als reines Gefühlsereignis erzählt, sondern gerahmt von den Erwachsenen ihrer beiden Familien, deren Verhalten die jugendliche Unbefangenheit kontrastiert. Der soziale Unterschied zwischen den Familien, der zu Beginn beiläufig eingeführt wird, sorgt für eine zweite Ebene unter der eigentlichen Liebesgeschichte. Dass die Handlung an einem einzigen Sommer aufgehängt ist, verstärkt den Eindruck eines flüchtigen, an eine bestimmte Lebensphase gebundenen Moments zwischen Kindheit und Erwachsensein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 und einer eher schmalen Stimmenbasis gehört der Titel zu den Werken, die kein Massenpublikum erreicht haben, aber ein konstant wohlwollendes Urteil erhalten. Seit der Entstehung 1970 sind über fünf Jahrzehnte vergangen, was den Blick auf die im Film gezeigte Zeit zusätzlich historisch einfärbt. Innerhalb des Genres steht der Film für eine Spielart des Liebesfilms, die weniger auf große Gesten setzt als auf die genaue Beobachtung sozialer Umgebungen, in denen sich junge Zuneigung entwickelt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Rolf Sohlman als Pär
- Ann-Sofie Kylin als Annika
- Bertil Norström als John Hellberg, Annika's Father
- Lennart Tellfelt als Lasse, Pär's Father
- Anita Lindblom als Eva, Annika's Auntie
- Margreth Weivers als Elsa, Annika's Mother
- Arne Andersson als Arne
- Maud Backéus als Gunhild, Pär's Mother
- Verner Edberg als Uncle Verner
- Elsie Holm als Guest at Crayfish Party
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Verfügbarkeit
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