Roy Andersson
Werdegang
Roy Arne Lennart Andersson wurde am 31. März 1943 geboren. Er ist ein schwedischer Regisseur, dessen Stil von absurdem Humor und melancholischen Darstellungen des menschlichen Lebens geprägt ist. Kennzeichnend für seine Arbeiten sind lange, unbewegte Einstellungen sowie eine steife, karikierende Betrachtung der schwedischen Kultur mit grotesken Elementen. Einen großen Teil seines Berufslebens verbrachte Andersson mit Werbespots, von denen er mehr als 400 sowie zwei Kurzfilme inszenierte. Seine Karriere als Spielfilmregisseur erstreckt sich dagegen auf nur sechs Langfilme über sechs Jahrzehnte. Sein Debüt gab er mit „Eine schwedische Liebesgeschichte" (1970), gefolgt von „Giliap" (1975). Für „Songs from the Second Floor" (2000) erhielt er den Jurypreis von Cannes, für „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" (2014) den Goldenen Löwen von Venedig.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel von Roy Andersson als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie decken eine Zeitspanne von 1970 bis 2019 ab, also 49 Jahre seines Schaffens. Vertreten sind unter anderem „Eine schwedische Liebesgeschichte", „Songs From The Second Floor", „Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach", „Das jüngste Gewitter" und „Über die Unendlichkeit". Die Titel verteilen sich auf Genres wie Drama, Komödie, Musik, Fantasy und Liebesfilm, was die Mischung aus ernsten und absurd-komischen Tönen in seinem Werk widerspiegelt.
Einordnung
Die fünf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,5 und 7,1 von 10, im Schnitt bei 6,9 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges und solides Bild ohne große Ausreißer. Der älteste erfasste Titel liegt 27 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 76 Jahre danach, was die lange Zeitspanne seines filmischen Schaffens unterstreicht.