Jacques Villeret
Werdegang
Jacques Villeret wurde am 6. Februar 1951 in Loches, Indre-et-Loire, geboren und starb am 28. Januar 2005. International bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als François Pignon in der Komödie „Le Dîner de Cons", die sowohl auf der Bühne als auch im Film großen Erfolg hatte. Für sein Schaffen erhielt er die Auszeichnung zum Chevalier de la Légion d'Honneur. Villeret studierte am Conservatoire de Paris (CNSAD) in derselben Klasse wie Louis Seigner. Zu seinen bekannten Rollen zählten außerdem ein Außerirdischer in „La soupe aux choux" sowie der autistische Mo in „L'été en pente douce". Nach dem großen Erfolg von „Le Dîner de Cons" durchlebte er persönlich eine schwere Zeit, die von der Trennung von seiner Frau Irina Tarassov und finanziellen Schwierigkeiten geprägt war; er sprach später offen über seine Alkoholabhängigkeit in dieser Phase.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Filme mit Jacques Villeret als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel erstrecken sich über 24 Jahre, von 1981 bis 2005 – vom frühen Auftritt in „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe", rund 30 Jahre nach seiner Geburt, bis zu „L'Antidote", das im Jahr seines Todes erschien, 54 Jahre nach seiner Geburt. Genrelich dominiert die Komödie, ergänzt durch Drama, Krimi, Kriegsfilm und Science Fiction, was auf ein breites schauspielerisches Spektrum jenseits reiner Unterhaltung hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der neun Titel reichen von 5,1 bis 7,8 bei einem Schnitt von 6,6 von 10. Am besten schneidet „Dinner für Spinner" mit 7,8 ab, am schwächsten „L'Antidote" mit 5,1. Insgesamt zeigt sich eine solide, aber nicht durchgängig hoch bewertete Filmografie über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten, mit den höchsten Werten bei den bekannteren Komödien der neunziger und frühen zweitausender Jahre.