Die Zwangsjacke (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Castle |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-01-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem Samstagabend kehrt Lucy Harbin früher als erwartet von einer Reise zurück und ertappt ihren Mann Frank mit einer anderen Frau. In einem Wutausbruch tötet sie beide mit einem Beil. Da sie als unzurechnungsfähig eingestuft wird, kommt sie nicht ins Gefängnis, sondern verbringt zwanzig Jahre in einer Nervenheilanstalt. Nach ihrer Entlassung kehrt Lucy zu ihrer Familie zurück, um die Beziehung zu ihrer inzwischen erwachsenen Tochter Carol wieder aufzubauen, die die Bluttat als kleines Kind mit ansehen musste und seither bei Verwandten aufwuchs. Carol ist Bildhauerin geworden und steht kurz vor einer Heirat mit Michael, dessen Familie sich von der Vergangenheit ihrer künftigen Schwiegermutter nicht abschrecken lässt. Doch sobald Lucy wieder im Haus ist, häufen sich seltsame Vorkommnisse, und auch Carols Verhalten wirkt zunehmend befremdlich.
Entstehungsgeschichte
„Die Zwangsjacke“ entstand 1964 unter der Regie von William Castle. In den Hauptrollen sind Joan Crawford als Lucy Harbin, Diane Baker als ihre Tochter Carol, Leif Erickson als Onkel Bill Cutler und Howard St. John zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Horror und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Der eigentliche Gewaltausbruch steht am Anfang, während der Film danach vor allem auf Verunsicherung und wachsendes Misstrauen setzt. Dass die Tochter Zeugin der Tat war und Jahre später mit der zurückgekehrten Mutter konfrontiert wird, verlagert das Geschehen von der reinen Schockwirkung hin zu einer Studie über Schuld, Erinnerung und die Frage, wem man noch trauen kann. Die Figurenkonstellation aus Täterin, Tochter, verantwortungsbewussten Verwandten und einem unbeeindruckten Verlobten öffnet Raum für psychologische Spannungen innerhalb der Familie statt für reine äußere Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend bewerteter Genrebeitrag einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1964 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Titel innerhalb der Geschichte des Psychothrillers in eine frühe Phase stellt, in der Horror und Drama noch stark ineinander verwoben wurden, statt klar getrennte Genrepfade zu verfolgen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joan Crawford als Lucy Harbin
- Diane Baker als Carol Harbin
- Leif Erickson als Bill Cutler
- Howard St. John als Raymond Fields
- John Anthony Hayes als Michael Fields
- Rochelle Hudson als Emily Cutler
- George Kennedy als Leo Krause
- Edith Atwater als Mrs. Fields
- Mitchell Cox als Dr. Anderson
- Lee Majors als Frank Harbin (uncredited)
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Verfügbarkeit
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