Die Welle (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dennis Gansel |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-03-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.350.637 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (3.700 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Herbst 1967 wusste Ron Jones, Geschichtslehrer an einer Schule in Palo Alto in Kalifornien, auf die Frage eines Schülers keine Antwort: Wie konnte das deutsche Volk behaupten, vom Massenmord an den Juden nichts gewusst zu haben? Jones entschied sich daraufhin für ein Experiment. Er führte in seiner Klasse ein Regime strenger militärischer Disziplin ein und schränkte die Freiheiten der Schüler ein. Zu seinem eigenen Erstaunen ließen diese sich so weit begeistern, dass sie einander schon nach wenigen Tagen bespitzelten und jene bedrängten, die nicht mitmachen wollten. Am fünften Tag sah Jones sich gezwungen, den Versuch abzubrechen. Dennis Gansel hat diese Erfahrung in die Gegenwart und in sein Heimatland Deutschland verlegt. Diesmal stellt der Lehrer seiner Klasse die Frage, ob sie eine erneute Diktatur in Deutschland für ausgeschlossen hält.
Entstehungsgeschichte
Gansel führte bei dem 2008 herausgekommenen Film auch Regie. Jürgen Vogel übernimmt die Lehrerfigur, Frederick Lau, Max Riemelt und Jennifer Ulrich stehen für die Seite der Schüler. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben, eine Einstufung, die ihn ausdrücklich auch dem Alter zugänglich macht, um das es in ihm geht.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller greifen ineinander, und die Zuordnung ist ungewöhnlich präzise: Das Drama liegt in den Schülern, die etwas finden, das ihnen Halt gibt; der Thriller entsteht daraus, dass dieser Halt sich verselbständigt. Die Versuchsanordnung liefert die Dramaturgie gleich mit, weil ein Experiment einen Anfang, eine Steigerung und einen Punkt kennt, an dem es beendet werden muss. Dass die Grundlage der Handlung ein realer Unterrichtsversuch ist, verschiebt die Frage vom Ob zum Wie schnell.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert. Er passt zu einem Film, dessen Gegenstand über das Unterhaltende hinausreicht. Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen hat die Ausgangsfrage nichts an Anschluss verloren. Im deutschen Kino der Jahre nach 2000 steht der Titel für jene Linie, die historische Verantwortung an einem Gegenwartsstoff durchspielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jürgen Vogel als Rainer Wenger
- Frederick Lau als Tim
- Max Riemelt als Marco
- Jennifer Ulrich als Karo
- Christiane Paul als Anke Wenger
- Elyas M'Barek als Sinan
- Cristina do Rego als Lisa
- Jacob Matschenz als Dennis
- Maximilian Vollmar als Bomber
- Tim Oliver Schultz als Jens
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Verfügbarkeit
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