Die Tochter des Teufels (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oz Perkins |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 143.545 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (808 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kat und Rose sind Erstsemesterinnen an einem katholischen Mädcheninternat, dem Bramford. Viel verbindet sie nicht, außer einem Umstand: Sie sind die einzigen beiden Schülerinnen, die über die Pause in der Mitte des Semesters nicht nach Hause fahren. Rose hat sich eine Ausrede zurechtgelegt, um nicht packen zu müssen; Kats Eltern scheinen schlicht vergessen zu haben, sie abzuholen. So bleiben zwei junge Frauen, die keine Freundinnen sind, auf einem leeren Campus zusammen zurück. Daneben läuft die Geschichte von Joan, einer jungen Frau mit dunkler Vergangenheit, möglicherweise entkommen aus einer psychiatrischen Einrichtung. Was eine Woche voller Langeweile hätte werden sollen, wird langsam zu etwas anderem.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Oz Perkins; erschienen ist der Film 2017, im Original unter dem Titel „The Blackcoat's Daughter“. Emma Roberts, Kiernan Shipka, Lucy Boynton und James Remar stehen in der Besetzung. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren ist er klar dem erwachsenen Publikum zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Horror und Mystery zusammen beschreiben eine Erzählweise, die weniger auf Schrecken zielt als auf Ungewissheit. Die Anlage bestätigt das. Zwei Handlungsstränge laufen nebeneinander her, ohne dass zunächst erkennbar wäre, wie sie zusammengehören; die Spannung entsteht aus dieser offenen Verbindung. Der Schauplatz arbeitet in dieselbe Richtung: ein Internat, das seine Funktion verloren hat, weil fast alle fort sind. Ein leeres Gebäude, das für viele Menschen gebaut wurde, wirkt bedrohlicher als jeder eigens erfundene Ort. Auch die Figurenzeichnung setzt auf Entzug statt auf Erklärung, wenn Kats Vergessenwerden und Roses Notlüge nebeneinandergestellt werden, ohne dass eines das andere auflöst.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10. Das liegt unter der Mitte und passt zu einem Film, der Tempo und Auflösung zurückhält, was nicht jedes Publikum belohnt. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht er im Horrorfeld auf der langsamen, atmosphärisch gebauten Seite, deutlich abseits der Schreckmomente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Roberts als Joan Marsh
- Kiernan Shipka als Kat
- Lucy Boynton als Rose
- James Remar als Bill
- Lauren Holly als Linda
- Peter J. Gray als Rick
- Emma Holzer als Lizzy
- Matthew Stefiuk als Ranger
- Greg Ellwand als Father Brian
- Elana Krausz als Ms. Prescott
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Verfügbarkeit
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