Die Stunde des Jägers (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Friedkin |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.234.008 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (953 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aaron Hallam war früher Agent einer US-Spezialeinheit im Kosovo. Weil ihn Erinnerungen an die Vergangenheit zunehmend plagen, hat er dem Dienst entsagt, obwohl sein Einsatz zuvor gewürdigt worden war. Heute lebt er zurückgezogen und muss sich selbst vor Attentätern schützen. Mit nichts als einem Messer gelingt es ihm, sich ihnen von hinten zu nähern und sie zu töten.
Als das FBI auf die Verluste aufmerksam wird, holt es L.T. Bonham hinzu, einen ehemaligen Ausbilder für Einzelkämpfer; die Leitung liegt bei Agentin Abby Durrell. Bald ist klar, dass der Gesuchte ein früherer Elite-Soldat der US-Army ist und dass Bonham ihn kennen müsste, denn Hallam hat ihm mehrere Briefe geschickt, die Bonham bisher missachtet hat. Zwischen ehemaligem Schüler und Lehrer beginnt ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel.
Entstehungsgeschichte
Regie führte William Friedkin, vor der Kamera stehen Tommy Lee Jones, Benicio del Toro, Connie Nielsen und Leslie Stefanson. Erschienen ist der Spielfilm 2003. Er ist erst ab 18 Jahren freigegeben, die höchste im Katalog vergebene Stufe, und wird den Genres Drama, Action, Thriller und Krimi zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Dass Drama an erster Stelle steht und nicht Action, verschiebt die Gewichtung. Der Stoff ist als Jagd gebaut, aber die Jagd verläuft entlang einer Lehrer-Schüler-Beziehung, in der der Verfolger jede Fähigkeit des Verfolgten selbst vermittelt hat. Die unbeantworteten Briefe machen daraus zusätzlich eine Schuldfrage. Die Freigabe ab 18 Jahren und die Tötungen mit dem Messer deuten darauf hin, dass der Film die Gewalt nah heranholt statt sie zu stilisieren. Der Verweis auf den Kosovo und auf die Erinnerungen der Hauptfigur verankert das Ganze in einer Vorgeschichte, die nie ausgestellt werden muss, um zu wirken.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,2 von 10 aus einigen hundert Stimmen und damit im Mittelfeld. 23 Jahre nach dem Erscheinen ist der Titel ein Vertreter jener Thriller, die ihre Spannung aus einer einzigen Beziehung ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tommy Lee Jones als L.T. Bonham
- Benicio del Toro als Aaron Hallam
- Connie Nielsen als Abby Durrell
- Leslie Stefanson als Irene Kravitz
- John Finn als Ted Chenoweth
- José Zúñiga als Bobby Moret
- Ron Canada als Harry Van Zandt
- Mark Pellegrino als Dale Hewitt
- Jenna Boyd als Loretta Kravitz
- Aaron DeCone als Stokes
Weitere Filme von William Friedkin
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.