Leben und Sterben in L.A. (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Friedkin |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Action |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.307.019 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (839 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Detective Chance aus Los Angeles ist einem Geldfälscher auf der Spur. Masters, ebenso clever wie skrupellos, überschwemmt die Stadt mit selbst hergestellten Zwanzig-Dollar-Noten und bleibt dabei bislang unangreifbar. Als Chance ein kostenintensives Lockangebot aufbauen will und seine Vorgesetzten ihm die nötige Hilfe verweigern, entscheidet er sich, auch zu unrechtmäßigen Mitteln zu greifen, um Masters eine Falle zu stellen. Je weiter er dabei geht, desto weniger lässt sich unterscheiden, was noch polizeiliche Arbeit ist und was bereits die Methode der Gegenseite. Die Ausgangslage ist damit weniger ein Rätsel als eine Versuchsanordnung: ein Ermittler, dem der Dienstweg verschlossen bleibt, und ein Gegner, dessen Geschäft in der Fälschung besteht. Beide arbeiten mit Täuschung, nur mit ungleicher Berechtigung. Alles läuft auf eine Konfrontation zu, die die Entscheidung bringt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei William Friedkin, das Erscheinungsjahr ist 1985. Im deutschen Sprachraum läuft der Film als „Leben und Sterben in L.A.“, im Original als „To Live and Die in L.A.“. Die Hauptrollen übernehmen William L. Petersen, Willem Dafoe, John Pankow und Debra Feuer; ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Action stehen hier in einer bestimmten Rangfolge zueinander. Der Kriminalfall liefert das Gerüst, der Thriller die Spannung über die Frage, wer den anderen zuerst durchschaut, und die Actionanteile sind Folge einer Ermittlung, die sich von den Regeln gelöst hat. Bemerkenswert ist, dass der Konflikt nicht zwischen Gut und Böse verläuft, sondern zwischen zwei Formen von Fälschung: gefälschtes Geld auf der einen Seite, eine Ermittlung ohne Deckung durch das Amt auf der anderen. Das Verwischen der Grenzen ist nicht Nebeneffekt, sondern der eigentliche Gegenstand.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen sind ein deutlich zustimmender Wert, getragen von einem eher kleinen Kreis. 41 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Stoff als frühe Variante jener Erzählungen, in denen der Ermittler selbst zum Problem wird. Wer Genrefilme danach beurteilt, ob sie ihre Figuren schonen, findet hier wenig Entlastung.
Bilder








Besetzung & Stab
- William L. Petersen als Richard Chance
- Willem Dafoe als Rick Masters
- John Pankow als John Vukovich
- Debra Feuer als Bianca Torres
- John Turturro als Carl Cody
- Dean Stockwell als Bob Grimes
- Darlanne Fluegel als Ruth Lanier
- Michael Greene als Jim Hart
- Steve James als Jeff Rice
- Robert Downey Sr. als Thomas Bateman
Weitere Filme von William Friedkin
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.