Der Exorzist (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Friedkin |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-26 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 430.872.776 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (8.877 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Schauspielerin Chris MacNeil dreht in Georgetown und lebt dort mit ihrer zwölfjährigen Tochter Regan. Das Mädchen verändert sich — zunächst Unruhe und Sprache, die sie nicht kennen kann, dann Anfälle, dann Zustände, die kein Arzt einordnen kann.
Nach Monaten aus Untersuchungen, Punktionen und Röntgenaufnahmen ohne Befund wendet sich die Mutter an einen Priester. Damon Karras ist Psychiater und hat gerade seine Mutter verloren, an deren Pflege er gescheitert ist; sein Glaube ist ihm abhandengekommen. Der Film handelt mindestens ebenso von seinem Zustand wie von dem des Kindes.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist William Peter Blattys Roman, der auf einem dokumentierten Fall von 1949 beruht — einem Exorzismus an einem Jungen in Maryland, durchgeführt vom Jesuiten William S. Bowdern. Das Buch verkaufte sich zunächst schlecht und wurde erst nach einem Fernsehauftritt Blattys zum Erfolg.
Blatty schrieb auch das Drehbuch und produzierte. Auf William Friedkin als Regisseur fiel die Wahl nach dessen Erfolg mit "French Connection"; Blatty setzte ihn gegen Widerstände durch.
Hinter den Kulissen
Für die sichtbare Atemluft wurde das Schlafzimmerset auf etwa minus zwanzig Grad heruntergekühlt — gedreht werden konnte darin jeweils nur wenige Minuten am Stück.
Zwei Verletzungen entstanden vor laufender Kamera und blieben im Film: Ellen Burstyn erlitt bei einem Sturz mit Gurtführung eine Steißbeinverletzung, Linda Blair bei einer Rüttelvorrichtung eine Rückenverletzung. Friedkins Arbeitsweise war übergriffig: Er ohrfeigte einen der mitwirkenden Priester unmittelbar vor der Aufnahme, feuerte unangekündigt Schreckschüsse ab, um Reaktionen zu erzwingen, und täuschte Darsteller über den Ablauf einzelner Effekte. Aus geplanten fünfundachtzig Drehtagen wurden über zweihundert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte bei einem Budget von rund zwölf Millionen Dollar über die Jahre etwa 441 Millionen ein. Er erhielt zehn Oscar-Nominierungen und war der erste Horrorfilm überhaupt, der als bester Film nominiert wurde; ausgezeichnet wurden Blattys Drehbuch und der Ton.
Die Reaktionen im Kino wurden selbst zum Ereignis: Berichte über Übelkeit, Ohnmachten und abgebrochene Vorstellungen prägten die Berichterstattung und trugen zum Zulauf bei. Der Film hat das Genre neu begründet — Horror wurde damit zu einem Gegenstand, den große Studios ernst nahmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ellen Burstyn als Chris MacNeil
- Linda Blair als Regan MacNeil
- Jason Miller als Father Damien Karras
- Max von Sydow als Father Lankester Merrin
- Lee J. Cobb als Lt. Bill Kinderman
- William O'Malley als Father Joseph Kevin Dyer
- Kitty Winn als Sharon Spencer
- Barton Heyman als Dr. Klein
- Peter Masterson als Dr. Barringer
- Jack MacGowran als Burke Dennings
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Verfügbarkeit
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