Die Nibelungen: Kriemhilds Rache (1924)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1924-04-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihres geliebten Sigfrid verlässt Kriemhild ihre Heimat und zieht in den Osten, an den Hof Attilas, des Königs der Hunnen. Sie willigt in die Ehe mit ihm ein, doch ihr eigentliches Ziel ist ein anderes: Sie bittet Attila, die Burgunden an seinen Hof einzuladen, um an ihnen Rache zu nehmen. Besonders Hagen gilt ihr Groll. Was als höfisches Fest beginnt, kippt in offene Gewalt: Hunnen und Burgunden, zunächst noch ausgelassen feiernd, geraten aneinander, die Stimmung schlägt um, und aus Misstrauen wird tiefer, unversöhnlicher Hass.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1924 unter der Regie von Fritz Lang. In den Hauptrollen sind Margarete Schön, Gertrud Arnold, Theodor Loos und Hans Carl Mueller zu sehen. Er bildet den zweiten Teil einer zweiteiligen Erzählung und ist als Abenteuer-, Drama- und Fantasyfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination von Abenteuer, Drama und Fantasy verweist auf eine Geschichte, die zwischen höfischer Intrige, persönlicher Tragödie und einer mythisch überhöhten Welt angelegt ist. Dass die Handlung von einer Rachehandlung getragen wird, die sich über Länder und Völker hinweg entfaltet, gibt der Erzählung von Anfang an eine düstere, unaufhaltsame Richtung. Die Verlagerung des Geschehens an den Hof Attilas macht aus einer persönlichen Verletzung ein Ereignis mit weitreichenden Folgen für zwei Völker: Aus einem privaten Schmerz wird ein Konflikt, der sich an einem Festmahl entlädt und in kollektiver Gewalt endet. Diese Anlage – vom Einzelschicksal zur Katastrophe größeren Ausmaßes – prägt den gesamten Aufbau der Geschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht massenhaft bewertet einordnen. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1924 und heute liegen einhundert Jahre, was den Titel in die frühe Phase des Kinos stellt, in der große, mythisch aufgeladene Stoffe mit aufwendiger Inszenierung verbunden wurden. Innerhalb der Genremischung aus Abenteuer, Drama und Fantasy nimmt der Film eine Stellung ein, die weniger auf actionreiche Abenteuerelemente als auf die dramatische Zuspitzung einer Rachegeschichte setzt, deren Wirkung sich aus der Wucht des Finales speist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margarete Schön als Kriemhild
- Gertrud Arnold als Queen Ute
- Theodor Loos als King Gunther
- Hans Carl Mueller als Gerenot
- Erwin Biswanger als Giselher
- Bernhard Goetzke als Volker von Alzeÿ
- Hans Adalbert Schlettow als Hagen Tronje
- Hardy von Francois als Dankwart
- Yuri Yurovsky als The Priest
- Iris Roberts als The Squire
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Verfügbarkeit
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