Die Monster Uni (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dan Scanlon |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-19 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 743.559.465 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (11.546 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lange bevor Mike Glotzkowski und James P. Sullivan Kollegen sind, treffen sie an der Monster-Universität aufeinander. Mike hat sich seit einem Schulausflug in die Fabrik auf den Studiengang Erschrecken vorbereitet und alles gelernt, was es zu lernen gibt. Sulley kommt aus einer berühmten Erschreckerfamilie und hält Vorbereitung für überflüssig.
Beide fliegen aus dem Studiengang. Um zurückzukommen, treten sie bei den Schreckensspielen an — für eine Studentenverbindung, die aus Außenseitern besteht. Der Film läuft dabei auf eine für einen Familienfilm ungewöhnliche Einsicht zu: Mike ist nicht gut genug, egal wie sehr er sich anstrengt, und muss lernen, was er stattdessen kann.
Entstehungsgeschichte
Pixar entschied sich gegen eine Fortsetzung und für eine Vorgeschichte, weil das Ende von "Die Monster AG" abgeschlossen war. Dan Scanlon, zuvor als Zeichner und Storyboard-Künstler im Studio, führte Regie — sein erster abendfüllender Film.
Das Team recherchierte über ein Jahr an amerikanischen Universitäten, besuchte Wohnheime, Verbindungen und Vorlesungen. Der Film ist der erste Pixar-Film, der ausdrücklich in einem realen Umfeld spielt statt in einer erfundenen Welt — die Universität ist eine Monsterfassung eines konkreten Campusalltags.
Hinter den Kulissen
Zwölf Jahre nach dem Vorgänger musste die Technik vollständig neu aufgebaut werden. Sulleys Fell wurde neu simuliert und enthält nun rund fünf Millionen Haare statt der 2,3 Millionen von 2001; die Rechenzeit pro Bild lag trotzdem niedriger, weil sich die Software verändert hatte.
Pixar entwickelte für den Film ein neues globales Beleuchtungssystem, das Licht realistisch zwischen Oberflächen zurückwirft — die Universitätsgebäude mit ihren großen Fenstern und Rasenflächen waren dafür der Anlass. Randy Newman komponierte erneut die Musik. Für die Nebenfiguren entwarf das Team über vierhundert unterschiedliche Monster, damit kein Student einem anderen gleicht.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 744 Millionen Dollar ein und wurde damit kommerziell deutlich erfolgreicher als der Vorgänger.
Die Kritik fiel freundlich, aber verhalten aus; er gilt als solider Film aus einer Phase, in der Pixar überwiegend Fortsetzungen produzierte. Bemerkenswert bleibt der Schluss: Beide Hauptfiguren scheitern an ihrem Ziel und beginnen im Postraum der Firma, in der sie später arbeiten werden. Ein Familienfilm, der seinen Helden das Wunschziel verweigert und stattdessen einen langen Weg zeigt, ist auch im Studiokino der 2010er die Ausnahme geblieben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Billy Crystal als Mike (voice)
- John Goodman als Sullivan (voice)
- Steve Buscemi als Randy (voice)
- Helen Mirren als Dean Hardscrabble (voice)
- Peter Sohn als Squishy (voice)
- Joel Murray als Don (voice)
- Sean Hayes als Terri (voice)
- Dave Foley als Terry (voice)
- Charlie Day als Art (voice)
- Alfred Molina als Professor Knight (voice)
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Verfügbarkeit
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