Dan Scanlon
Werdegang
Dan Scanlon wurde am 21. Juni 1976 geboren und arbeitete als Animator, Storyboard-Künstler und Regisseur. Bevor er zu Pixar kam, war er als Animator an Produktionen wie „Pocahontas II: Journey to a New World" und „Joseph: King of Dreams" beteiligt und arbeitete als Storyboard-Künstler unter anderem an „The Little Mermaid II: Return to the Sea". 2001 wechselte er zu Pixar, wo er zunächst als Story-Artist an „Cars" und „Toy Story 3" mitwirkte und den Kurzfilm „Mater and the Ghostlight" co-inszenierte. Später gehörte er dem kreativen Team von „Brave" und „Inside Out" an. Als Regisseur bei Pixar zeichnete er verantwortlich für „Die Monster Uni" und „Onward: Keine halben Sachen". Daneben schrieb und inszenierte er mit „Tracy" seinen ersten Realfilm. Scanlon lebt mit seiner Frau Michele Scanlon in San Francisco, mit der er unter dem Namen Caveat Productions gemeinsam Projekte umsetzt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel von Dan Scanlon als Regisseur verzeichnet: „Die Monster Uni" aus dem Jahr 2013 und „Onward: Keine halben Sachen" aus dem Jahr 2020. Beide sind Kinofilme, keine Serien, und liegen genretechnisch im Bereich Abenteuer, Animation, Komödie, Familie und Fantasy. Die beiden Werke decken eine Spanne von sieben Jahren ab, was für einen schmalen, aber thematisch einheitlichen Ausschnitt seines Schaffens im Animationsbereich steht.
Einordnung
Die beiden gelisteten Titel werden bei uns mit 7,6 und 7,1 von 10 bewertet, im Schnitt also mit 7,3 von 10 – ein durchweg solides, konsistentes Ergebnis ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Der erste Titel erschien 37 Jahre nach Scanlons Geburtsjahr, der zweite 44 Jahre danach. Damit liegt zwischen den beiden im Katalog erfassten Werken ein siebenjähriger Abstand, der auf eine im Vergleich zur Gesamtlaufbahn schmale, aber gleichmäßig bewertete Auswahl innerhalb unseres Angebots hindeutet.