Die Monster AG (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pete Docter |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 115.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 579.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (20.266 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Stadt Monstropolis wird Strom aus den Schreien von Kindern gewonnen. Die Monster AG betreibt dafür ein Werk, in dem Türen zu Kinderzimmern in der Menschenwelt geöffnet werden; Erschrecker treten in Schichten an, und ihre Fangquoten hängen als Bestenliste aus. Der Betrieb steckt in der Krise — Kinder lassen sich immer schwerer erschrecken.
James P. Sullivan ist der beste Erschrecker des Werks. Als versehentlich ein kleines Mädchen durch eine Tür auf die Monsterseite gelangt, gerät alles durcheinander: Menschenkinder gelten als hochgiftig, jeder Kontakt löst einen Großalarm aus. Sulley und sein Kollege Mike müssen das Kind zurückbringen, ohne dass jemand davon erfährt — und stellen dabei fest, dass an der Giftigkeit nichts dran ist.
Entstehungsgeschichte
Pete Docter entwickelte die Idee aus einer einfachen Umkehrung: Was, wenn die Monster im Schrank wirklich existieren und dort arbeiten? Frühe Fassungen sahen einen erwachsenen Mann als Hauptfigur vor, der in ein Skizzenbuch aus seiner Kindheit gerät; über Jahre verschob sich die Erzählung, bis das Kind ins Zentrum rückte.
Der Film war Pixars vierter und der erste, bei dem nicht John Lasseter Regie führte. Parallel lief ein Rechtsstreit: Der Zeichner Stanley Mouse warf dem Studio vor, Figuren aus seinen Arbeiten übernommen zu haben; das Verfahren wurde vor dem Kinostart beigelegt.
Hinter den Kulissen
Sulleys Fell war die zentrale technische Aufgabe. Frühere Animationsfilme hatten Fell weitgehend vermieden, weil jedes einzelne Haar in Bewegung, Licht und Schattenwurf berechnet werden muss. Pixar entwickelte dafür eine eigene Simulation und stattete die Figur mit rund 2,3 Millionen Haaren aus, die auf Bewegung und Luftzug reagieren.
Ähnlich aufwendig war Boos Kleidung: Stoff, der sich frei bewegt und dabei nicht durch den Körper hindurchfällt, war 2001 keineswegs selbstverständlich. Für die Stimme des Mädchens nahm das Team die damals zweijährige Mary Gibbs im Spiel auf, statt sie Text sprechen zu lassen — die Aufnahmeleitung folgte ihr mit dem Mikrofon durch das Studio.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 577 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar für den besten Song. In der neu geschaffenen Kategorie für Animationsfilme unterlag er "Shrek" — es war die erste Verleihung dieses Preises überhaupt.
Technisch markiert er einen Wendepunkt: Nach der Fellsimulation galten organische Oberflächen als beherrschbar, was den Weg zu Figuren jenseits von Plastik und Metall öffnete. Inhaltlich gehört er zu den frühen Pixar-Filmen, die ihre Prämisse konsequent als Wirtschaftssystem durchdenken — die Energiekrise, die Bestenliste, der Betriebsrat. Das Prequel "Die Monster Uni" folgte 2013 und erzählt die Studienzeit der beiden Hauptfiguren.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Goodman als Sullivan (voice)
- Billy Crystal als Mike (voice)
- Mary Gibbs als Boo (voice)
- Steve Buscemi als Randall (voice)
- James Coburn als Waternoose (voice)
- Jennifer Tilly als Celia (voice)
- Bob Peterson als Roz (voice)
- John Ratzenberger als Yeti (voice)
- Frank Oz als Jeff Fungus (voice)
- Daniel Gerson als Needleman / Smitty (voice)
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Verfügbarkeit
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