Die Hindenburg (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Historie, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frühjahr 1937: Das Luftschiff Hindenburg, Prestigeobjekt des nationalsozialistischen Deutschland, bereitet sich auf eine zweite Atlantiküberquerung vor. Als eine Wahrsagerin den Zeppelin-Verantwortlichen eine Katastrophe voraussagt, will Goebbels den Flug dennoch nicht absagen. Stattdessen schickt er Oberst Franz Ritter an Bord, der einen möglichen Attentäter aufspüren soll. Nach und nach entkräftet Ritter einen Verdacht nach dem anderen, bis er in dem jungen, regimekritischen Besatzungsmitglied Karl Berth den Mann identifiziert, der eine Zeitbombe an Bord gebracht hat. Die Explosion soll erst nach der Landung der Passagiere in Lakehurst erfolgen. Eine Verzögerung bei der Landung durchkreuzt jedoch alle Versuche, die Bombe rechtzeitig zu entschärfen.
Entstehungsgeschichte
Robert Wise führte bei diesem 1975 entstandenen Historiendrama Regie, das Thriller-Elemente mit einem dramatischen Kern verbindet. Die Hauptrollen übernehmen George C. Scott, Anne Bancroft, William Atherton und Roy Thinnes. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Thriller und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein reales Ereignis liefert den unausweichlichen Rahmen, während die fiktive Ermittlungsgeschichte um einen möglichen Attentäter die Spannung trägt. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ verweist auf diese doppelte Struktur – bekannter Ausgang, ungewisser Weg dorthin. Dass die Besetzung sich auf wenige, klar profilierte Figuren wie den ermittelnden Offizier und die Passagiere konzentriert, deutet auf ein kammerspielartiges Erzählen innerhalb der engen Kulisse eines Luftschiffs hin, in dem Verdacht und Misstrauen zwischen den Beteiligten den Ton bestimmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein Werk mit inzwischen 50 Jahren Abstand zur Entstehungszeit nicht ungewöhnlich ist und wenig über eine breite aktuelle Rezeption aussagt. Innerhalb des Genres historischer Katastrophen- und Spionagestoffe nimmt „Die Hindenburg“ eine Position ein, die weniger auf Effekt als auf die Verbindung von dokumentarischem Ereignis und fiktiver Spannungsdramaturgie setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- George C. Scott als Col. Franz Ritter
- Anne Bancroft als Ursula
- William Atherton als Boerth
- Roy Thinnes als Martin Vogel
- Gig Young als Edward Douglas
- Burgess Meredith als Emilio Pajetta
- Charles Durning als Captain Pruss
- Richard Dysart als Lehman
- Robert Clary als Joe Spah
- René Auberjonois als Major Napier
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Verfügbarkeit
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